"Antonia" tobt über Sachsen: Umgestürzte Bäume blockieren Straßen

Erzgebirgskreis - Blockierte Straßen, umgestürzte Bäume: Nach Sturmtief "Ylenia" und "Zeynep" sorgte nun "Antonia" in der Nacht zu Montag für einige Feuerwehreinsätze in Sachsen.

Auf der B180 bei Stollberg drückte der Sturm eine ganze Ampelanlage zur Seite.
Auf der B180 bei Stollberg drückte der Sturm eine ganze Ampelanlage zur Seite.  © B&S

Das Sturmtief kündigte sich bereits am Sonntagmittag im Erzgebirge an. Dort gab es schon heftige Schneestürme, bei denen die Autofahrer teilweise kaum Sicht auf den Straßen aufgrund der Schneeverwehungen hatten.

Auch die Feuerwehr musste aufgrund zahlreicher umgestürzter Bäume ausrücken.

In der Nacht zu Montag bekam das Sturmtief noch einmal Aufwind und tobte inklusive Starkregen und teilweise auch Gewittern über Sachsen hinweg.

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Auf der B180 bei Oelsnitz im Erzgebirge fiel eine Fichte auf die Fahrbahn. Auf der B180 bei Stollberg drückten die starken Böen sogar eine ganze Ampelanlage zur Seite. Auch in Wiesa bei Thermalbad Wiesenbad musste die Feuerwehr ausrücken, hier krachte eine riesige Fichte auf die Straße. Die Kameraden mussten diese beseitigen.

Die Polizei bittet alle Autofahrer noch immer vorsichtig zu fahren aufgrund der Sturmschäden!

Auch im Bahnverkehr kam es erneut zu Störungen, unter anderem kam es zu Verspätungen auf den Strecken Glauchau (Sachsen) - Jena - Erfurt - Göttingen (Niedersachsen), Altenburg - Erfurt sowie Erfurt-Meiningen.

Aber auch in Chemnitz war "Antonia" stürmisch unterwegs. Hier wurden in der Spitze laut dem Deutschen Wetterdienst in den vergangenen 24 Stunden 110 km/h gemessen. Das Wildgatter bleibt aufgrund der Wetterlage und Aufräumarbeiten bis auf Weiteres geschlossen.

In Wiesa bei Thermalbad Wiesenbad krachte eine riesige Fichte auf die Straße.
In Wiesa bei Thermalbad Wiesenbad krachte eine riesige Fichte auf die Straße.  © B&S

Anbaden bei den Emus im Zoo der Minis in Aue

Neben all den negativen Auswirkungen des Sturms, hier auch mal etwas Schönes: Die Emus im Zoo der Minis in Aue haben die Niederschläge direkt zum Anbaden genutzt.

Bleibt es so stürmisch?

Laut Deutschem Wetterdienst ist die Gefahr noch nicht vorbei! Auch am Montag setzt sich das unbeständige und sehr windige bis stürmische Wetter fort. Es werden weiterhin schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h, im Bergland bis zu 100 km/h erwartet.

Auch einzelne Gewitter sind am Vormittag möglich, im Bergland kommt es zu Schneeschauern.

Am Dienstag soll sich die Sturm-Lage dann weitestgehend beruhigen. Die Woche ist dann durchwachsen mit einigen Niederschlägen und Temperaturen um die 7 Grad.

Sturmtief "Antonia" war jetzt bereits das dritte Tief in Folge, was uns heftige Böen mitbrachte. Am Donnerstag fegte Sturmtief "Ylenia" über den Freistaat, dann sorgte am Freitag und Samstag "Zeynep" für Chaos auf den Straßen und im Bahnverkehr.

Titelfoto: B&S

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