Erzgebirge: Erneuter Wintereinbruch legt Verkehr lahm!

Schönbrunn - Der erneute Schneefall legt den Berufsverkehr im Erzgebirge lahm!

Auf der B101 bei Schönbrunn krachte ein VW in den Gegenverkehr.
Auf der B101 bei Schönbrunn krachte ein VW in den Gegenverkehr.  © B&S, Bernd März

Am Mittwochmorgen gab es bereits einen ersten Vorgeschmack auf den Märzwinter. In den mittleren Lagen fielen teilweise bis zu sieben Zentimeter Neuschnee.

Zum Berufsverkehr am frühen Morgen ging auf den Straßen teilweise gar nichts mehr. Es bildete sich eine Eisdecke auf der Fahrbahn. Laster kamen nicht mehr voran, sie mussten auf den Winterdienst warten.

Vor allem betroffen war die B101 bei Schönbrunn, sowie die Straße zwischen Heinzebank und Pockau-Lengefeld.

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Nach den Aussagen mancher Lkw-Fahrer stehen sie bereits seit 6 Uhr an den Steigungen. Um die Straße zu beräumen, war eine Sperrung nötig.

Auf der B101 bei Schönbrunn krachte ein Auto in den Gegenverkehr. Auch hier gab es jede Menge Stau.

Am Vormittag beruhigte sich dann die Lage auf den Straßen, die Polizei meldet (Stand 10.30 Uhr) aktuell nur einen Unfall auf der A4 Erfurt in Richtung Chemnitz zwischen Limbach-Oberfrohna und dem Kreuz Chemnitz. Dort besteht Gefahr durch Fahrzeugteile auf der Fahrbahn. Es bildet sich Stau, zwei Fahrstreifen sind gesperrt.

Update, 11.20 Uhr: Glätte-Unfälle auch in Chemnitz

Auch in Chemnitz ereigneten sich aufgrund der Glätte mehrere Unfälle. Auf dem Hohlweg war am Mittwochmorgen ein BMW-Fahrer (39) unterwegs, als er laut Polizei auf der glatten Straße ins Rutschen geriet und mit einem entgegenkommenden VW kollidierte.

Kurz danach näherten sich ein Citroën (Fahrer: 54) und ein VW Polo (Fahrer: 60) der Unfallstelle. Der Polo rutschte auf den Citroën und knallte dann noch gegen den VW. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

An den vier Autos entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 8000 Euro. Der Hohlweg musste für knapp eine Stunde voll gesperrt werden.

Auch in Chemnitz sorgte der erneute Wintereinbruch für Unfälle.
Auch in Chemnitz sorgte der erneute Wintereinbruch für Unfälle.  © Harry Härtel
Nichts ging mehr am Mittwochmorgen: Laster kamen im Erzgebirge nicht mehr voran, sie mussten auf den Winterdienst warten.
Nichts ging mehr am Mittwochmorgen: Laster kamen im Erzgebirge nicht mehr voran, sie mussten auf den Winterdienst warten.  © B&S, Bernd März

Im Laufe des Donnerstags wird es dann sehr stürmisch in Sachsen, sogar Gewitter sind möglich! In der Nacht zum Donnerstag erreichen dann auch die Ausläufer eines Sturmtiefs bei Schottland Sachsen. In den nächsten Tagen wird es dann laut dem Deutschen Wetterdienst bei Temperaturen um die 10 Grad zwar milder, aber auch sehr regnerisch.

Titelfoto: B&S, Bernd März

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