Erneuter Wintereinbruch sorgt in Sachsen für Unfälle und Stau

Chemnitz/Erzgebirge - Am Montagmorgen hat heftiger Schneefall für Chaos auf der A72 gesorgt.

Auf der A72 gab es am Montagmorgen nach einem Unfall Stau. Dabei gab es auch für den Winterdienst kein Vorankommen.
Auf der A72 gab es am Montagmorgen nach einem Unfall Stau. Dabei gab es auch für den Winterdienst kein Vorankommen.  © ERZ-News

Nach dem frühlingshaften Sonntag mit Temperaturen um die 20 Grad, kam am Montag das Kontrastprogramm inklusive eiskaltem Erwachen. Am frühen Morgen hatten heftige Schneefälle eingesetzt, die bei Temperaturen von zwei bis drei Grad teilweise bis zu sechs Zentimeter Neuschnee brachten.

Das Wintercomeback verlangte vor allem den Autofahrern viel ab. Auf der A72 krachte es in Höhe der Anschlussstelle Stollberg-Nord (Fahrtrichtung Chemnitz).

An dem Unfall sollen, nach ersten Informationen, drei Autos beteiligt gewesen sein. Verletzte gab es offenbar nicht. Ein Fahrstreifen musste gesperrt werden, was in kürzester Zeit zu Stau auf der Autobahn führte, in dem auch der Winterdienst feststeckte.

Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell bis zum Mittag noch in den höheren Lagen vor Glätte und Schneefall. Örtlich kann es bis zu zehn Zentimeter Neuschnee geben.

Update, 10.12 Uhr: Zahlreiche Unfälle am Montagmorgen

In Hammerunterwiesenthal ist am Montagmorgen, offenbar wegen der winterlichen Straßenverhältnisse eine Seat-Fahrerin in den Straßengraben gerutscht. In Oberwiesenthal krachte ein Mercedes frontal gegen ein Geländer. Auf der B101 bei Annaberg-Buchholz war ein Lkw liegengeblieben. Der Laster und ein Glätteunfall brachten den Verkehr auf der Bundesstraße vorübergehend zum Erliegen, es gab einen langen Stau.

In Hammerunterwiesenthal ist eine Seat-Fahrerin in den Straßengraben gerutscht.
In Hammerunterwiesenthal ist eine Seat-Fahrerin in den Straßengraben gerutscht.  © B&S
In Oberwiesenthal krachte ein Mercedes frontal gegen ein Geländer.
In Oberwiesenthal krachte ein Mercedes frontal gegen ein Geländer.  © B&S
Der Neuschnee reichte sogar aus, um kleine Schneemänner zu bauen.
Der Neuschnee reichte sogar aus, um kleine Schneemänner zu bauen.  © ERZ-News

Am Dienstag gibt es erstmal eine Niederschlagspause bei sechs bis neun Grad (in den Bergen bis fünf Grad), bevor es am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag wieder zu Schneeschauern kommen kann, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Am Donnerstag sinkt die Schneefallgrenze dann sogar auf 500 Meter und die Temperaturen gehen zurück auf null bis minus zwei, in den Bergen bis minus fünf Grad.

Titelfoto: ERZ-News, B&S

Mehr zum Thema Chemnitz Wetter:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0