Nach Revision: Neues Urteil für Sportschütze Hardy G.

Zwickau - Seit 2019 muss sich Hardy G. (32) vor sächsischen Gerichten verantworten. Jetzt ist im Berufungsprozess am Landgericht Zwickau ein weiteres Urteil gefallen.

Eine andere Kammer des Landgerichts Zwickau verurteilte Hardy G. (32) zu drei Jahren Haft.
Eine andere Kammer des Landgerichts Zwickau verurteilte Hardy G. (32) zu drei Jahren Haft.  © Uwe Meinhold

Demnach muss der Sportschütze aus Hartmannsdorf unter anderem wegen Einbruchs mit Waffen und vorsätzlichen Führens einer Schusswaffe für drei Jahre in Haft. Nicht nachweisen konnte das Gericht den Vorwurf der Nachstellung und Bedrohung. 

Im Vergleich zur ersten Berufungsverhandlung verkürzte sich die Freiheitsstrafe um ein halbes Jahr. Hardy G. hatte zuvor Revision eingelegt.

Hintergrund der Verhandlungen ist ein Beziehungsstreit zwischen Hardy G. und seiner Ex-Freundin Silke K. (35). Unter anderem war er 2018 in deren Elternhaus eingebrochen. 

Der Fall sorgte bundesweit für Furore, weil 350 Beamte nach dem Sportschützen und einem Sturmgewehr suchten. 

Titelfoto: Uwe Meinhold

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