1000 Euro für Corona-Opfer! OB Hilbert: So unbürokratisch wird die Soforthilfe gewährt 

Dresden - Zuckerbrot und Peitsche: Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu mindern, will die Stadt schon nächste Woche ein Sofort-Hilfsprogramm (einmalig 1000 Euro je Kleinstbetrieb) starten. Im Gegenzug werden Hunderte Rathaus-Mitarbeiter losgeschickt, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überwachen.

Will allen kleinen Dresdner Unternehmen sofort helfen: OB Dirk Hilbert (48, FDP). 
Will allen kleinen Dresdner Unternehmen sofort helfen: OB Dirk Hilbert (48, FDP).   © Eric Münch

"Unbürokratisch" will Dresden, so der Stadtrat nächste Woche Donnerstag zustimmt, 1000 Euro pro Freiberufler oder Kleinstunternehmer auszahlen. Anspruch sollen alle haben, die schließen mussten oder einen massiven Verdienstausfall hatten. 

"Wir greifen auf unsere Erfahrung während der Flut zurück, es wird ein sehr kurzes Formular werden", so OB Dirk Hilbert (48, FDP).

Nahezu alle Mitarbeiter des gemeindlichen Vollzugsdienstes werden ab sofort die Einhaltung der aktuellen Allgemeinverfügungen überwachen. Auch andere Rathaus-Mitarbeiter, deren Aufgaben wegfallen, sollen helfen.

Überwacht wird, ob Kneipen rechtzeitig schließen, Spielplätze leer bleiben und Menschenmassen vermieden werden. 

"Es stimmt mich nachdenklich, dass es immer noch so viele unnötige Sozialkontakte gibt, das schadet allen unseren Anstrengungen", so der OB. 

Weil dafür alle Kräfte gebraucht werden, wird es kaum noch Knöllchen geben. "Wer Feuerwehrzufahrten zuparkt, wird dennoch weiter abgeschleppt", warnt der OB. 

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