26-Jährige will Freie Wähler retten

Dresden - Die Partei der Freien Wähler in Sachsen will nach langen Querelen um einen Richtungsstreit einen Neuanfang wagen.

Vize-Landeschefin Denise Wendt (26)
Vize-Landeschefin Denise Wendt (26)  © ---/privat/dpa

"Verschwörungstheoretiker und Querdenker haben bei uns keinen Platz. Deswegen haben uns zum Jahresende einige Mitglieder wieder verlassen, die mit anderen Vorstellungen beigetreten waren", sagte Vize-Landeschefin Denise Wendt (26).

Nun könne man sich wieder der Sacharbeit widmen. Der Bundesvorstand stehe voll hinter dem Neuanfang in Sachsen und habe Unterstützung zugesagt.

Ende 2020 hatten mehr als 30 Mitglieder die Partei verlassen, darunter drei Vorstände. Die Mitgliederzahl schrumpfte auf 90.

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Man müsse jetzt sehr schnell zu geordneten Verhältnissen zurückkehren, sagte Wendt.

Einen Termin für die Nachwahl der Zurückgetretenen gibt es ihr zufolge noch nicht.

Titelfoto: ---/privat/dpa

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