5000 Euro! Nach Samstags-Demo bekommt Querdenken-Kopf Marcus Fuchs die Rechnung

Dresden - Erst kamen die Querdenker, dann die Rechnung: Weil Querdenken-Kopf Marcus Fuchs (36) nur wenig zur Demobilisierung am Sonnabend beitrug, soll er jetzt 5000 Euro zahlen. Dagegen will er nun vorgehen.

Querdenken-Kopf Marcus Fuchs (36) trug bei der "Querdenker"-Demo am Samstag in Dresden wenig zur Demobilisierung bei. (Archivbild)
Querdenken-Kopf Marcus Fuchs (36) trug bei der "Querdenker"-Demo am Samstag in Dresden wenig zur Demobilisierung bei. (Archivbild)

Rund 200 Pandemie-Leugner sammelten sich am Montagabend auf dem Altmarkt, lauschten im Regen den Forderungen nach Rücktritt fast aller Politiker der Bundesrepublik.

Wurde das mit Beifall und dem Ruf nach "Hängen!" bedacht, hatte Marcus Fuchs auch schlechte Nachrichten in eigener Sache zu verkünden: "Sie wollen mir jetzt 5000 Euro aufbrummen", schimpft er. "Weil ich angeblich nicht mitgeteilt hätte, dass die Demonstration verboten ist!"

Die Stadtverwaltung Dresden bestätigt: "Aufgrund der aus Sicht der Versammlungsbehörde nicht erfolgten Demobilisierung erfolgte die Festsetzung des Zwangsgelds mit Bescheides vom 13. März 2021 in Höhe eines vierstelligen Betrages", so eine Sprecherin.

In der Magdeburger Straße kesselte die Polizei am vergangenen Samstag Hunderte Pandemieleugner ein.
In der Magdeburger Straße kesselte die Polizei am vergangenen Samstag Hunderte Pandemieleugner ein.  © Eric Münch

Fuchs will dagegen rechtliche Schritte einleiten.

Titelfoto: Montage: Eric Münch, privat

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