AfD will verhindern, dass Terrassenufer neue Radwege bekommt

Dresden - Das Terrassenufer soll neue Radwege bekommen. Doch zwischen Albertbrücke und Carolabrücke müssten dazu Parkplätze entfallen. Ein Eilantrag soll das verhindern.

Stadtrat Thomas Ladzinski (31, AfD).
Stadtrat Thomas Ladzinski (31, AfD).  © Petra Hornig

Seit Anfang der Woche laufen erste bauvorbereitende Maßnahmen. Aus Sicht der Stadt soll es ein Schutzstreifen zukünftig Radlern ermöglichen, sicherer auf dem Terrassenufer in Richtung Altstadt zu kommen. 

Doch das Radverkehrskonzept der Stadt sieht an dieser Stelle eigentlich einen gemeinsamen Geh- und Radweg vor. "Dennoch schafft das Rathaus gerade andere Tatsachen, das wollen wir mit dem Eilantrag verhindern", so AfD-Stadtrat Thomas Ladzinski (31).

Lässt OB Dirk Hilbert (48, FPD) den gemeinsamen Antrag von AfD und Freien Wählern zu, entscheidet noch am Donnerstag der Rat. Generell wird das Radfahren entlang des Terrassenufers ohnehin sicherer. 

Radweg statt Parkplatz? Das Terrassenufer in Richtung Innenstadt.
Radweg statt Parkplatz? Das Terrassenufer in Richtung Innenstadt.  © Petra Hornig

Unterhalb der Brühlschen Terrasse soll stadtauswärts noch in diesem Jahr ein Radweg angelegt werden.

Titelfoto: Petra Hornig

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