Affenhitze im Zoo: Extra-Dusche für die Dickhäuter!

Dresden - Diese Affenhitze geht selbst Elefanten unter die Haut! Im Dresdner Zoo gab's deshalb eine Extra-Dusche für die Dickhäuter. Sie sind aber nicht die Einzigen, die eine Erfrischung bekommen haben.

Die Elefantendamen erfreuen sich an der kalten Dusche.
Die Elefantendamen erfreuen sich an der kalten Dusche.  © Petra Hornig

War das ein Spaß! Das kalte Wasser (etwa 16 Grad) aus dem Feuerwehrschlauch erweckte die Elefantendamen sichtbar aus der Lethargie.

Gut vorgekühlt gingen sie gleich noch in ihr Becken zum Planschen. Auch die Pinguine suchen das kühle Nass!

Das Besondere: Ihr Badewasser im Pool wird auf 17 Grad heruntergekühlt, damit es für die Frackträger optimal ist - so wie eben der Humboldtstrom in Südamerika, in ihrer Heimat.

Dresden: Fahrerflucht nahe Schillerplatz: Radlerin schwer verletzt
Dresden Fahrerflucht nahe Schillerplatz: Radlerin schwer verletzt

Bei den Orang-Utans gab es schon vergangene Woche Joghurt-Mango-Eis am Stiel, das "Dalai" und Co. voller Wonne verspeisten.

Bei Hitze bekommen auch andere Tiere Eis. Meist ist es Gemüse oder Obst, in Wasser gefroren. "Das kühlt und ist gleichzeitig eine Beschäftigung", so Zoosprecher Matthias Hendel.

Über eine eiskalte Abkühlung freuen sich auch die Löwen. Sie suchen zudem den Schatten, wie auch die Giraffen oder Zebras. Die drei Hugos lassen sich auch nicht gern die superheiße Sonne auf ihren Riesenschildkrötenpanzer scheinen. Ihre Wiese wird bei der Hitze verstärkt bewässert, damit das Grün saftig bleibt.

Die Giraffen mögen allzu hohe Temperaturen auch nicht gern und für die Pinguine wird das Wasser auf angenehme 17 Grad heruntergekühlt.
Die Giraffen mögen allzu hohe Temperaturen auch nicht gern und für die Pinguine wird das Wasser auf angenehme 17 Grad heruntergekühlt.  © Petra Hornig (2)

Goldtakine und Kleine Pandas sind ebenso keine Hitzefans. Hendel: "Wir lassen die Ställe offen, damit die Tiere sich zurückziehen können."

Titelfoto: Petra Hornig

Mehr zum Thema Dresden: