Alle Kirchen sollen in Dresden gemeinsam den Heiligen Abend einläuten

Dresden - Weil davon abgeraten wird, Weihnachten den Gottesdienst persönlich zu besuchen oder weil viele Leute auch nicht in die Kirche gehen können, haben sich die Verantwortlichen in Dresden für den Heiligen Abend etwas Besonderes einfallen lassen.

Ein Weihnachtsstern hängt in der Kuppel der Frauenkirche.
Ein Weihnachtsstern hängt in der Kuppel der Frauenkirche.  © Sebastian Kahnert/dpa

Traditionell läutet am 24. Dezember jede Kirchengemeinde Vespern und Gebete mit ihren Glocken ein.

Die beiden Dresdner Superintendenten, Albrecht Nollau und Christian Behr, sowie Dekan Norbert Büchner vom katholischen Dekanat Dresden regten am Dienstag gemeinsam an, dass darüber hinaus alle Dresdner Kirchen an diesem Tag von 18 bis 18.15 Uhr den Heiligen Abend "einläuten".

"Viele Menschen bleiben zu Hause und können somit zu einer gemeinsamen Zeit zum Gebet, vielleicht auch zum Lesen der Weihnachtsgeschichte zu Hause eingeladen werden", äußerte Christian Behr.

Zudem haben viele Kirchen von Präsenzvespern auf offene Kirchen mit brennenden Kerzen, gelegentlicher Orgelmusik oder dem Lesen der Weihnachtsgeschichte umgestellt. Wer sich diesbezüglich an der Initiative "Das Licht bleibt an" beteiligen möchte, findet >>> hier weitere Informationen.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe digitaler Angebote sowie Vespern im TV und Radio. Einen Überblick dazu findet Ihr >>> hier.

Wer einen kleinen Hausgottesdienst abhalten möchte, kann sich in einigen Pfarrhöfen, unter anderem in Leubnitz-Neuostra und Radebeul, ein Licht sowie eine Vorlage mitnehmen.

Titelfoto: Montage: Daniel Förster, Sebastian Kahnert/dpa

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