Starkes Besucher-Limit für unsere Bäder: Tickets können schnell weg sein

Dresden - Am Wochenende lockt erstmals in diesem Jahr echtes Freibad-Wetter. Doch aufgepasst: Alle Dresdner Planschbecken haben zwar offen, jedoch mit scharf kalkuliertem Besucher-Limit! 

Bäder-Chef Matthias Waurick (58) muss strenge Hygienekonzepte umsetzen.
Bäder-Chef Matthias Waurick (58) muss strenge Hygienekonzepte umsetzen.  © Eric Münch

Bei etwa 20 Prozent der regulären Kapazität werden die Tore geschlossen. Für die Hallenbäder ist Ähnliches geplant.

Für jedes Freibad musste die Bäder GmbH in den vergangenen Wochen wegen des Coronavirus' ein Hygienekonzept erstellen und durch die Stadt genehmigen lassen. 

Neben reichlich kleineren Einschränkungen (im Kassen-, Umkleide- und Sanitärbereich herrscht Maskenpflicht, es werden keine Kabinen vermietet) führt das zu restriktiven Obergrenzen bei der Gästeanzahl.

Ins Stauseebad Cossebaude werden exakt 1003 Gäste eingelassen. Fünfmal so viele kamen bisher an gut besuchten Tagen. 

Noch härter trifft es das Naturbad Mockritz, das in den letzten Jahren teilweise mehr Besucher als Cossebaude hatte. 738 Besucher (statt bis zu 5 000) dürfen gleichzeitig rein.

Im ähnlichen Verhältnis reduzieren sich die Zahlen in den anderen Bädern, etwa in Cotta (577 statt 2 500), Freibad Wostra (844 statt 2 500), Langebrück (697 statt 2 000) oder Dölzschen (378 statt 2 000). Im Strandbad Wostra gibt es die geringsten Einschränkungen (967 statt 1300 Gäste).

Ein Online-Verkaufsportal (webshop.dresdner-baeder.de/de/) wurde eingerichtet. Vor Ort gibt es nur ein kleines Kontingent an Tickets. 

"Die können schnell vergriffen sein. Uns ist bewusst, dass diese neuen Verkaufsmodalitäten eine Herausforderung darstellen. Wir hoffen, dass diese schnell von unseren Gästen, wie in anderen Großstädten, angenommen werden", so Bäder-Chef Matthias Waurick (58).

Auch Hallenbäder sollen öffnen

Noch ist der Ansturm in Cossebaude überschaubar, doch auch an Hitzetagen dürften statt 5 000 nur 1 003 Gäste rein.
Noch ist der Ansturm in Cossebaude überschaubar, doch auch an Hitzetagen dürften statt 5 000 nur 1 003 Gäste rein.  © Norbert Neumann
Wer anbaden will, holt sich am besten ein Online-Ticket.
Wer anbaden will, holt sich am besten ein Online-Ticket.  © Petra Hornig
Wer in die Dresdner Bäder will, der braucht einen Mundschutz.
Wer in die Dresdner Bäder will, der braucht einen Mundschutz.  © Petra Hornig

Nach und nach sollen auch die Hallenbäder öffnen. Das Elbamare öffnet nächste Woche Donnerstag. 130 Gäste werden eingelassen. Kurze Zeit später sollen das Hallenbad des Georg-Arnhold-Bades (140 Gäste) und die Schwimmhallen an der Freiberger Straße öffnen. Die Obergrenze dort ist noch unklar.


Titelfoto: Norbert Neumann, Eric Münch

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