Ausnahmeregeln auf der Augustusbrücke: Welche Busse dürfen wieder drauf?

Dresden - Die Busse der Stadtrundfahrten dürfen bald wieder über die Augustusbrücke in Dresden fahren. Dafür hat der Stadtrat nun eine Ausnahmegenehmigung beschlossen. Denn seit der Freigabe Ende Januar darf neben Radfahrern und Rettungsdiensten nur noch der ÖPNV über die Brücke rollen.

Die Augustusbrücke ist seit Januar wieder befahrbar, allerdings nicht für alle.
Die Augustusbrücke ist seit Januar wieder befahrbar, allerdings nicht für alle.  © Petra Hornig

Von der nun beschlossenen Freigabe, die wahrscheinlich ab Ende April gilt, profitiert allerdings nur einer der beiden Anbieter. Die roten Doppeldecker müssen weiter draußen bleiben.

Voraussetzung für das Befahren der Brücke ist nämlich eine sogenannte Linienverkehrsgenehmigung. Und die hat bislang lediglich die Stadtrundfahrt Dresden mit ihren blauen Bussen.

Deren Chefin Diana Maatz (43) betonte bereits im Februar im Gespräch mit TAG24, wie wichtig die Strecke für ihre Gäste sei. Den Bussen der Roten Doppeldecker fehlt diese Genehmigung. Denn wegen eines Widerspruchs ruht das Verfahren.

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Eine Öffnung der Augustusbrücke für weitere Verkehrsteilnehmer wurde im Stadtrat abgelehnt. Die CDU wollte das Bauwerk beispielsweise auch für Reisebusse mit Gästeführer öffnen.

Stadtrat Stefan Engel (29, SPD) warnt vor zu viel Verkehr auf der Augustusbrücke.
Stadtrat Stefan Engel (29, SPD) warnt vor zu viel Verkehr auf der Augustusbrücke.  © Ove Landgraf

Der Umfang des Verkehrs, der dadurch entstehen würde, sei aber schwer kalkulierbar, sagte SPD-Stadtrat Stefan Engel (29).

Titelfoto: Petra Hornig

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