Autokino in Dresden noch immer ohne Genehmigung

Dresden - Chemnitz macht vor, wie's geht: Dort wird am Mittwochabend zum ersten Mal ein Film auf dem Parkplatz an der Messe gezeigt. 

Was wird aus Dresdens Autokino?
Was wird aus Dresdens Autokino?  © David Young/dpa

In der Landeshauptstadt heißt es indes noch immer nicht "Film ab".

"Wir warten noch auf weitere Aussagen der Stadt", sagt Viktoria Franke (33), Sprecherin der Filmnächte am Elbufer. Gemeinsam mit Dresdner Kinos planen die Veranstalter ein Autokino an der Messe. 

"Sobald wir ein Go haben, könnten wir loslegen. Technik, Filme - alles da." 

Auf Nachfrage verweist die Stadt an die Messe. "Die Filmnächte haben zwar ein Konzept im Rathaus vorgelegt, allerdings für die Flutrinne im Ostragehege. Dieses Gelände gehört nicht der Stadt, sondern der Messe. Sie müssten dort erfragen, inwieweit das Gelände zur Verfügung gestellt wird und an wen", so Stadtsprecher Kai Schulz (45).

Für das Filmnächte-Team ist diese Aussage unverständlich. "Mit der Messe sind alle Absprachen getroffen. Für uns geht es darum, unter welchen Hygienevorschriften wir eröffnen dürfen", so Franke. 

Da verweist der Stadtsprecher auf das Gesundheitsamt. "Ein ziemliches Hin und Her", sagt Franke. "Wir hoffen, dass wir bald alles geklärt haben und endlich loslegen können. In Chemnitz hat es doch auch funktioniert." 

Derweil prüft das Gesundheitsamt das Konzept eines zweiten Autokino-Anbieters, der am Flughafen starten will, unter infektionshygienischen Gesichtspunkten. 

Titelfoto: David Young/dpa

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