Mega-Sanierung am Blauen Wunder startet

Dresden - Wohl kaum ein Bauwerk in Dresden hat eine Sanierung so nötig wie das Blaue Wunder. In diesem Jahr soll das Mammutprojekt, das wohl zehn Jahre dauern und bis zu 160 Millionen Euro kosten wird, endlich beginnen. Dafür muss in den nächsten Wochen jedoch einiges vorbereitet werden. Und das geht nicht ohne Verkehrseinschränkungen.

Für die dringend notwendige Sanierung des Blauen Wunders werden nun die ersten Vorbereitungen getroffen.
Für die dringend notwendige Sanierung des Blauen Wunders werden nun die ersten Vorbereitungen getroffen.  © Steffen Füssel

Wie das Rathaus mitteilte, sollen bis zum 18. Februar Leitungen und Kabel, die über die Brücke verlaufen, so verlegt werden, dass sie künftigen Arbeiten nicht im Weg sind.

Dafür müssen auch Leerrohre in den oberirdischen Querträgern der Brücke verlegt werden. Die Brückenbeleuchtung wird ebenfalls umgebaut.

Für diese Arbeiten, die je nach Witterung immer zwischen 9 und 15 Uhr durchgeführt werden sollen, werden stundenweise auch Fahrspur-Einschränkungen erforderlich.

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Pro Fahrtrichtung bleibt aber jederzeit eine Fahrspur nutzbar, heißt es aus dem Rathaus. Je nach Baufortschritt steht in diesem Zeitfenster außerdem nur eine Fußwegseite in voller Breite zur Verfügung.

Das Beleuchtungsprovisorium verbleibt während der gesamten Bauzeit.

Bei der geplanten Sanierung erhält die 1893 erbaute Brücke einen neuen Spezialanstrich, der vor Rost schützt. Beschädigte Stahlteile werden instandgesetzt und ausgetauscht.

Titelfoto: Steffen Füssel

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