Beliebtes Ehrenamt: Hier nehmen die Mitgliederzahlen zu!

Dresden/Chemnitz - Der Nachwuchs brennt scheinbar fürs Ehrenamt. Die Feuerwehren im Freistaat Sachsen legen wieder zu.

Dresden setzt neben der Berufsfeuerwehr auch auf Ehrenamtler.
Dresden setzt neben der Berufsfeuerwehr auch auf Ehrenamtler.  © Holm Helis

Sachsens Freiwillige Feuerwehren haben wieder mehr Zulauf. Wie das Innenministerium jetzt mitteilte, gab es 2019 erstmals wieder einen leichten Anstieg auf mehr als 43 000 Mitglieder, davon rund ein Zehntel Frauen.

Allein 2013 bis 2016 war die Mitgliederzahl zufolge von mehr als 44 000 auf rund 42 700 zurückgegangen.

Die Stadt Dresden hatte schon 2017 mit einer Plakat-Aktion für die Freiwillige Feuerwehr geworben. "Wir haben einen leichten Zuwachs bei den Mitgliederzahlen", bilanzierte der Leiter des Katastrophen- und Brandschutzamtes, Andreas Rümpel.

Seinen Angaben zufolge stieg die Zahl der aktiven Mitglieder von 572 im Jahr 2016 auf derzeit 634 Feuerwehrleute. "Dieser Anstieg bestärkt uns, öffentlichkeitswirksame Werbung und vor allem auch die Präsenz in den sozialen Netzwerken voranzutreiben", sagte Rümpel. Vor allem sollten auch Kinder und Jugendliche für die Jugendfeuerwehren gewonnen werden.

Besondere Werbeaktionen waren in Chemnitz nach eigener Darstellung bisher nicht nötig. "Bei den Kinder- und Jugendfeuerwehr konnten die Mitgliederzahlen in den letzten Jahren fast verdoppelt werden", hieß es dort aus dem Rathaus.

Mit rund 600.000 Euro unterstützt der Freistaat in diesem Jahr die Jugendarbeit des Landesfeuerwehrverbandes. Dem Ministerium zufolge engagieren sich dort rund 14 800 Mädchen und Jungen. Deren Zahl sei seit 2009 kontinuierlich gestiegen.

Titelfoto: Holm Helis

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