Berufsschule will ab September mehr Pflegehelfer ausbilden

Dresden - Die Dresdner Adolph-Kolping-Schule (AKS) ist Sachsens größte berufsbildende Förderschule. Im neuen Schuljahr bläst sie zur Offensive gegen den Fachkräftemangel in der Pflege und bildet verstärkt aus.

Die Kolping-Schule intensiviert die Ausbildung.
Die Kolping-Schule intensiviert die Ausbildung.  © Norbert Neumann

Die Schule am Weberplatz (Südvorstadt) bereitet vor allem Förderschüler und Jugendliche mit Lernbehinderungen aufs Berufsleben vor.

Ab September bietet die AKS nun eine weitere Klasse für den Beruf der Pflegehilfe an. Damit können bis zu 40 Jugendliche Krankenpflegehelfer werden.

Zudem ist die Ausbildung kostenfrei!

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"Das Interesse an der Pflege ist nicht zuletzt auch durch Corona angestiegen", so Schulleiterin Bianca Pilch (50).

Ausgebildete Krankenpflegehelfer lernen den Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen.

Sie unterstützen Pflegebedürftige bei der Körperhygiene, Essen, Trinken und Bewegung.

Fast die Hälfte der zweijährigen Ausbildung verbringen die Schüler in Pflegeeinrichtungen, denn zu der staatlich anerkannten Berufsausbildung gehört neben berufsbezogenem Unterricht auch die praktische Tätigkeit.

Fachkräfte für die Altenpflege werden händeringend gesucht.
Fachkräfte für die Altenpflege werden händeringend gesucht.  © imago images/photothek

Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Wer diesen noch nicht hat, kann an der AKS zunächst ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren, um den Hauptschulabschluss zu erlangen und danach die Ausbildung beginnen zu können.

Titelfoto: Norbert Neumann

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