Bombardier Sachsen: Jobs vorerst bis September sicher, Bürgschaften geplant

Görlitz/Bautzen - Die rund 2200 Mitarbeiter an den Bombardier-Standorten in Bautzen und Görlitz können vorerst aufatmen. Bis September sind ihre Jobs sicher.

Michael Fohrer (r), Deutschlandchef von Bombardier Transportation.
Michael Fohrer (r), Deutschlandchef von Bombardier Transportation.  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

"Bis September sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen", versprach der Chef für Bombardier Deutschland, Michael Fohrer am Montag nach einem Gespräch mit der sächsischen Staatsregierung. 

Zurzeit gebe es Gespräche mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall. Ziel ist eine gemeinsame Vereinbarung.

Parallel hoffen Geschäftsführung, Belegschaft und Freistaat auf einen Entscheid aus Brüssel zur geplanten Fusion mit dem französischen Bahnkonzern Alstom, der Bombardier übernehmen will.

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hofft auf positive Entscheidung der EU-Kommission

Sachsens Ministerpräsident und gebürtiger Görlitzer, Michael Kretschmer (45), äußerte sich ebenfalls zur Situation rund um die Arbeitnehmer von Bombardier.
Sachsens Ministerpräsident und gebürtiger Görlitzer, Michael Kretschmer (45), äußerte sich ebenfalls zur Situation rund um die Arbeitnehmer von Bombardier.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) sagte im Anschluss an das Gespräch mit Fohrer, er hoffe, dass die EU-Kommission noch im Monat Juli positiv darüber entscheide.

Parallel laufen Gespräche über eine Bund-Länder-Bürgschaft für Bombardier in einer "wirklich nennenswerten Größenordnung", informierte Kretschmer. Laut Fohrer sollen Details bis Ende der Woche feststehen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa ; Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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