Busse mit "Marsmännchen" auf Sachsens Autobahnen unterwegs

Dresden/Prag - Auf Sachsens leeren Straßen sind derzeit vermehrt rote Busse (Iveco) mit gelb verhüllten Männern zu sehen. Es sind tschechische Feuerwehrleute, die ihre Landsleute an deutschen Flughäfen abgeholt haben.

In Schutzanzügen holen die tschechischen Feuerwehrleute Reisende aus ihrem Land an deutschen Flughäfen ab.
In Schutzanzügen holen die tschechischen Feuerwehrleute Reisende aus ihrem Land an deutschen Flughäfen ab.  © Feuerwehr Liberec

Mehrmals wöchentlich fahren die Kameraden aus Liberec nach Frankfurt/Main oder Berlin. 

Dort erwartet sie ein Mitarbeiter des tschechischen Konsulats und "übergibt" die Reisenden. 

Höchstens 35 dürfen pro Tour mitgenommen werden. Während die beiden Kameraden, die sich am Steuer abwechseln, in gelben Schutzanzügen, Handschuhen und Schutzmasken die Rückreise antreten, bekommen die Reisenden ebenso Masken und Desinfektionsmittel.

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Allein der Liberecer Feuerwehrbus hat schon mehr als 200 Menschen an Flughäfen in Deutschland abgeholt. 

Auch der Bus der Kameraden im Kreis Usti nad Labem holt gestrandete Tschechen zurück, die sonst nicht mehr nach Hause kämen. 

"Insgesamt sind über 4000 Tschechen bereits zurück in die Heimat geholt worden. 15 000 etwa sind noch im Ausland", so Zuzana Stichova, Sprecherin des Außenministeriums. 

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Titelfoto: Feuerwehr Liberec

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