Corona-Bilanz: So werden die Finanzlücken von Klinikum, Messe & Co. geschlossen

Dresden - Corona hat auch viele kommunale Unternehmen wie Zoo, Klinikum, Messe oder Philharmonie hart getroffen. Teils fehlen Besucher, teils kosten notwendige Tests extra. Mit 12,6 Millionen Euro will die Stadt jetzt finanzielle Schieflagen ausgleichen.

Die Messe soll Corona-Hilfe von der Stadt bekommen.
Die Messe soll Corona-Hilfe von der Stadt bekommen.  © Thomas Türpe

So fehlen dem Zoo Eintrittsgelder in Höhe von 830.000 Euro. Um überhaupt zahlungsfähig zu bleiben, muss die Stadt einspringen. 

Auch die Messe ist laut Rathaus "ohne finanzielle Unterstützung nach aktuellen Prognosen im Frühjahr 2021 zahlungsunfähig". Momentan sollen daher 1,3 Millionen Euro zugeschossen werden.

Das Städtische Klinikum ist zwar unverzichtbar im Kampf gegen Corona. Die vorsorglich freigehaltenen Betten sorgten jedoch für leere Kassen. 

6,7 Millionen Euro werden nun extra gezahlt. Wichtig: Das Geld dafür kommt jeweils vom Freistaat und wird nach einem notwendigen Ratsbeschluss weitergeleitet.

Auch im Rathaus selbst werden Lücken gestopft. 

Mit 780.000 Euro werden die Stornokosten für abgesagte Schulfahrten bezahlt. 

Auch Philharmonie und Hellerauer Tänzer werden finanziell unterstützt

Und: Die Philharmonie will bis Jahresende 100.000 Euro für Corona-Tests ausgeben. So soll sichergestellt werden, dass das Orchester weiterhin spielen kann. 

Auch bei den Hellerauer Tänzern finden alle zwei Wochen Tests statt. Macht Zusatzkosten von 40.000 Euro, die übernommen werden. 

Titelfoto: Thomas Türpe

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