Sachsen: Knapp zwei Drittel der Beschäftigten in Heimen geimpft oder genesen

Dresden - 65 Prozent der Beschäftigen in den sächsischen Alten- und Pflegeheimen sind gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen.

In sächsischen Heimen sind nicht alle Beschäftigten geimpft.
In sächsischen Heimen sind nicht alle Beschäftigten geimpft.  © Bernd Weissbrod/dpa

Der Anteil derjenigen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, liegt bei einem Drittel. Das geht aus der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Rolf Weigand (37) hervor. Stichtag ist demnach der 1. Dezember 2021.

Am höchsten ist der Anteil der Geimpften und Genesenen in den Einrichtungen demnach in Leipzig (82,9 Prozent), im Landkreis Nordsachsen (76,6 Prozent), Dresden (69,4 Prozent) und Chemnitz (68,6 Prozent).

Anteilig sind die wenigsten Beschäftigten in den Landkreisen Görlitz (54,2 Prozent) und Zwickau (54,6 Prozent) geimpft oder genesen.

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Zahlen zur Impfquote in anderen medizinischen Berufen lägen nicht vor, teilte das Ministerium mit.

Die AfD erneuerte angesichts der Impfquote in Pflegeheimen ihre Kritik an einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht.

Titelfoto: Bernd Weissbrod/dpa

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