So viele Impfdurchbrüche gab es im Herbst in Dresden

Dresden - Impfen schützt, so viel ist klar. Eine Corona-Infektion gänzlich verhindern kann der Piks allerdings nicht. Das geht aus der Antwort des Rathauses auf eine Einwohneranfrage zum Thema sogenannter "Impfdurchbrüche" hervor. Von denen wird gesprochen, wenn sich Personen trotz Impfung infizieren.

Der Piks gegen Corona schützt. Das zeigen Zahlen des Gesundheitsamtes.
Der Piks gegen Corona schützt. Das zeigen Zahlen des Gesundheitsamtes.  © Robert Günther/dpa

Die Auflistung des Gesundheitsamtes mit Daten von der 28. Kalenderwoche (12. bis 18. Juli) bis zur 46. Kalenderwoche (15. bis 21. November) des vergangenen Jahres zeigt aber deutlich: Die meisten Infizierten in Dresden sind nicht geimpft.

So lag der höchste Anteil geimpfter Personen unter den Corona-Infizierten Mitte Oktober bei 30,2 Prozent (24,8 Prozent mit und 5,4 Prozent ohne Symptome). Der zweithöchste Wert wurde Ende September mit 29,3 Prozent (26 Prozent mit und 3,3 Prozent ohne Symptome) verzeichnet.

Im Umkehrschluss bedeutet das: Während dieser 19 Wochen waren mindestens 70 (!) Prozent der mit Corona infizierten Personen in Dresden ungeimpft, zumeist lag der Anteil deutlich höher.

In der 46. Kalenderwoche lag der Anteil Ungeimpfter sogar bei 97,3 Prozent.

Titelfoto: Robert Günther/dpa

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