Coronavirus: Jetzt wankt sogar der Striezelmarkt

Dresden - Das Coronavirus bringt sogar den altehrwürdigen Striezelmarkt ins Wanken.

Auch der legendäre Striezelmarkt steckt in Corona-Turbulenzen.
Auch der legendäre Striezelmarkt steckt in Corona-Turbulenzen.  © imago images/ddbd

Eigentlich hätten Händler bis 2. April Zeit gehabt, sich um einen der heiß begehrten Plätze zu bewerben. Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation wird diese Frist um einen Monat bis 4. Mai verlängert. 

Alle Formulare bleiben so lange gültig.

Und: Alle Händler, die eine der Stellflächen ergattert haben, müssen weiter bangen. 

"Die Zuweisungen werden mit einer aufschiebenden Bedingung versehen, dass der Markt tatsächlich durchgeführt wird", so die Verwaltung.

Grund zur Sorge bestehe aber nicht. "Der Markt ist in keinster Weise gefährdet. Wir alle haben aber gerade viele Dinge gleichzeitig zu tun. Die Händler kommen nicht dazu, den Antrag zu schreiben, wir hätten Probleme, diese rechtzeitig abzuarbeiten", so Dresdens Wirtschafts-Chef Robert Franke (42). 

Die Marktgebühr soll zudem erst nach dem Striezelmarkt gezahlt werden, um Händler zu entlasten.

Der 586. Striezelmarkt soll in diesem Jahr vom 26. November bis zum 24. Dezember stattfinden. 

Titelfoto: imago images/ddbd

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