Corona-Patienten genesen: Italiener sind wieder daheim

Dresden/Chemnitz - Insgesamt 14 schwer kranke Corona-Patienten aus Italien und Frankreich haben Sachsens Krankenhäuser aufgenommen. 
Abschied aus Chemnitz: Zwei italienische Patienten durften jetzt nach Hause.
Abschied aus Chemnitz: Zwei italienische Patienten durften jetzt nach Hause.  © Facebook/Klinikum Patienten

Zwei Italiener haben es nicht geschafft, sind verstorben. Es gibt aber auch positive Nachrichten: Die Ersten können wieder nach Hause!

Zwei Italiener aus dem Klinikum Chemnitz konnten jetzt nach reichlich drei Wochen Behandlung die Heimreise antreten. Zudem ein Franzose (52), der in der Dresdner Uniklinik behandelt wurde. 

Der Mann aus dem Elsass war die ersten 16 Tage in Dresden in ein künstliches Koma versetzt worden und konnte die Klinik nach insgesamt 20 Tagen verlassen, berichtete Intensivmediziner Peter Markus Spieth.

"Wir konnten ihn von der Beatmung komplett entwöhnen", so der Mediziner. Er brauche jetzt zwei bis drei Monate Reha. Sein französischer Zimmernachbar ist dagegen noch nicht so weit. 

Laut Spieth gibt es bei Corona-Patienten einen sehr langwierigen Verlauf. Noch immer sei nicht gänzlich klar, ob sie wieder komplett gesund werden können.

Dieser Franzose (52) hat es geschafft: Per Rettungswagen und Ambulanzjet ging es von der Uniklinik Dresden in die Heimat.
Dieser Franzose (52) hat es geschafft: Per Rettungswagen und Ambulanzjet ging es von der Uniklinik Dresden in die Heimat.  © dpa/Sebastian Kahnert

Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) hat unterdessen angekündigt, dass Sachsens Kliniken auch weiter ausländische Patienten aufnehmen - solange die Kapazitäten ausreichen. Akut geplant ist dies aber nicht.


Titelfoto: Facebook/Klinikum Patienten/dpa/Sebastian Kahnert

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