Corona-Zahlen in Dresden steigen wieder: Bundeswehr kehrt zur Unterstützung zurück

Dresden - Die Helfer sind wieder da! Gut sechs Wochen nachdem die Bundeswehr ihre Unterstützung des Dresdner Gesundheitsamts bei der Kontaktnachverfolgung beendet hat, ist sie nun wieder zurückgekehrt. Darüber informierte der Erste Bürgermeister Detlef Sittel (54, CDU) nun den Stadtrat.

Seit voriger Woche hilft die Bundeswehr wieder bei der Kontaktnachverfolgung.
Seit voriger Woche hilft die Bundeswehr wieder bei der Kontaktnachverfolgung.  © Stefan Sauer/dpa

"Seit dem 6. April verstärken wieder 25 Bundeswehrsoldaten die Kontaktnachverfolgung. Im Gegensatz zum Herbst werden wir kein eigenes Bundeswehr-Team aufbauen, sondern die Soldaten in die bestehenden Teams eingliedern", schreibt Sittel.

Nachdem sie zunächst eingewiesen und angeleitet wurden, sollen sie ab Mitte dieser Woche selbstständig ermitteln.

Mit den Soldaten aus Bayern sind nun insgesamt 140 Personen mit der Kontaktnachverfolgung betraut. Diese Unterstützung ist nötig, weil die Infektionszahlen in Dresden wieder steigen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Montag laut Robert-Koch-Institut auf 144,9 geklettert. Die Stadt meldete zehn neue Fälle, neun Krankenhauseinweisungen und zwei Todesfälle.

In Dresden wird nicht nur die Stadtverwaltung von der Bundeswehr unterstützt. Nach Angaben des Landeskommandos Sachsen helfen außerdem sechs Soldaten den mobilen Abstrichteams bei ihrer Arbeit und etwa 15 weitere im Impfzentrum des DRK.

In ganz Sachsen sind derzeit 550 Soldaten im Corona-Einsatz.

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa

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