Coronavirus sei Dank: Dresden verteilt keine Strafzettel mehr

Dresden - Verkehrsüberwachung und Bußgeldstelle im Rathaus arbeiten im Notbetrieb. 

Auf städtischen Parkplätzen werden keine Strafzettel verteilt. 
Auf städtischen Parkplätzen werden keine Strafzettel verteilt.  © Steffen Füssel

"Kleine Sünden" im Straßenverkehr bleiben damit ungesühnt, auf städtischen Parkplätzen werden keine Knöllchen mehr verteilt.

Das bedeutet aber nicht, dass schwere Verkehrsverstöße ungeahndet bleiben. Wer Feuerwehrzufahrten zuparkt oder vor abgesenkten Borden steht, wird weiterhin abgeschleppt und abkassiert.

Blitzer werden jedoch neu justiert. Geringe Überschreitungen rutschen ab sofort durchs Raster durch. Mobile Blitzer vor Schulen werden nicht eingesetzt. Unbelehrbare Raser müssen jedoch weiter damit rechnen, dass es blitzt. 

"Alle Anzeigen werden weiterhin innerhalb der Fristen abgearbeitet. Der Notdienst wird hierzu bei Bedarf aufgestockt", so Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (53, CDU).

Auch wichtig: Unter www.dresden.de/corona-hilfe kann ab sofort unter anderem Nachbarschaftshilfe koordiniert werden.

Und: Laut OB Dirk Hilbert (48, FDP) werden alle beratenden Ausschüsse für die Stadtratsarbeit abgesagt. Beschließende Ausschüsse werden weiterhin arbeiten, um zum Beispiel wichtige Vergabeentscheidungen für Bauprojekte treffen zu können.

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Titelfoto: Steffen Füssel

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