Hitlergruß gezeigt, verfassungswidrige Parolen gerufen und geklaut? Polizei nimmt 43-Jährigen fest

Dresden - Die Polizei Dresden hat am Donnerstag einen 43-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, in einer Straßenbahn einen Hitlergruß gezeigt und antisemitische Parolen gerufen zu haben. Zudem soll er in einem Supermarkt Waren geklaut und sich gegen die Festnahme gewehrt haben. 

Der 43-Jährige stieg, nachdem er den Hitlergruß gezeigt und verfassungswidrige Parolen von sich gegeben hatte, am Straßburger Platz aus. (Bildmontage)
Der 43-Jährige stieg, nachdem er den Hitlergruß gezeigt und verfassungswidrige Parolen von sich gegeben hatte, am Straßburger Platz aus. (Bildmontage)  © Norbert Neumann/123RF/Josef Kubeš

Der Mann war am Donnerstag gegen 17.15 Uhr mit der Straßenbahnlinie 4 in Richtung Weinböhla unterwegs, als er offenbar den Hitlergruß zeigte und zudem gegenüber anderen Mitfahrenden verfassungsfeindliche Äußerungen rief.

An der Haltestelle Straßburger Platz stieg er aus der Bahn aus. Alarmierte Polizeibeamte fanden den Mann in einem nahegelegenen Einkaufscenter und nahmen seine Personalien auf. 

Am Abend wurden Polizisten wegen eines Ladendiebs zu einem Supermarkt an der Meißner Straße in Radebeul gerufen. Der Dieb hatte Waren im Wert von rund 30 Euro in seinen Rucksack gesteckt und war einfach gegangen.

Als zwei Mitarbeiterinnen ihn aufhalten wollten, riss der Mann sich los, stieß beide zur Seite und flüchtete. Alarmierte Beamte konnten den Verdächtigen wenig später an der Haltestelle Peschelstraße festnehmen. Bei dem Dieb handelte es sich um den 43-jährigen Deutschen.

Bei der Festnahme wehrte er sich gegen die Beamten und trat nach ihnen. Ein Alkoholtest ergab rund zwei Promille.

Der 43-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Volksverhetzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, räuberischen Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Titelfoto: Norbert Neumann/123RF/Josef Kubeš

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