70 Kilo Heroin im Gepäck: Lange Haft für Mogel-Diplomaten gefordert

Dresden - Je elf Jahre Haft für den angeblichen Geheimagenten und seinen Chauffeur (TAG24 berichtete). Das fordert der Staatsanwalt am Landgericht Dresden.

Battushig B. (40) im Gespräch mit seinen Verteidigern. (Archivbild)
Battushig B. (40) im Gespräch mit seinen Verteidigern. (Archivbild)  © Thomas Türpe

Die angeklagten Mongolen Battushig B. (40) und Erdenebayar S. (47) waren im Mai 2019 auf der A17 mit 70 Kilo Heroin im Benz gestoppt worden.

Im Prozess behauptete Battushig B., Vize-Konsul der Mongolei in der Türkei, er sei im Auftrag des Geheimdienstes unterwegs gewesen. 

Angeblich sollte der "hohe Offizier der mongolischen Armee" kriminelle Machenschaften im Konsulat aufdecken. 

Beide Angeklagten pochten auf ihre diplomatische Immunität. 

Allerdings: Zwar hatte einer tatsächlich einen Diplomatenpass, aber sie waren nicht in Deutschland akkreditiert und offenbar auch nicht diplomatischer Mission unterwegs ... Urteil folgt.

Titelfoto: Thomas Türpe

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