Audi-Fahrer rast bei Flucht vor Polizei über Spielplatz-Fußweg, Kinder in Lebensgefahr!

Wilsdruff - Ohne Hemmungen! Ein 29-Jähriger nahm es in Kauf, das Leben mehrerer Kinder und Eltern in Gefahr zu bringen, als er Dienstagnachmittag in Wilsdruff mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei davonraste.

Die Polizei hatte zunächst das Nachsehen, der Fahrer entkam ihnen (Symbolbild).
Die Polizei hatte zunächst das Nachsehen, der Fahrer entkam ihnen (Symbolbild).  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Im Ortsteil Kesselsdorf gab der Deutsche gegen 16.35 Uhr Vollgas, donnerte mit seinem Audi 80 unter anderem über den Fußweg eines Spielplatzes an der Straße Talblick.

Zuvor hatten Polizeibeamte versucht, den jungen Mann auf der B173 in Kesselsdorf zu kontrollieren. Doch statt zu kooperieren, beschleunigte der Audi-Fahrer und versuchte mit hoher Geschwindigkeit, den Beamten zu entkommen.

Bei seiner Flucht riskierte der Raser spätestens in dem Moment Menschenleben, als Erwachsene und Kinder, die auf dem betreffenden Gehweg unterwegs waren, sich in Sicherheit bringen mussten.

Wie durch ein Wunder wurde bei der lebensgefährlichen Situation niemand verletzt. Trotz der waghalsigen Aktion des Mannes, schaffte es dieser am Ende, die Polizei abzuhängen.

Auf einmal war der Audi 80 wie vom Erdboden verschluckt. Die Beamten hatten das Nachsehen und konnten den 29 Jahre alten Raser zunächst nicht stellen.

Mutmaßlicher Täter unter Drogen

Das Blatt wendete sich zum Glück noch am selben Abend. Denn ein Zeuge meldete sich bei den Gesetzeshütern und gab ihnen den entscheidenden Tipp. Kurz darauf konnte die Polizei den Fahrer und seinen Audi in einem Hinterhof an der Christian-Klengel-Straße stellen.

Wie sich herausstellte, stand der mutmaßliche Täter unter Drogen, als ihn die Beamten festnahmen. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Außerdem bestand für den Audi kein Versicherungsschutz, zusätzlich war das Auto zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben.

Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte, muss sich der Festgenommene "unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss verantworten".

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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