Betrugsfall mit 150.000-Euro-Zahlungen aufgeklärt: Verdächtiger sitzt in Haft!

Panschwitz-Kuckau/Karben - Ermittler der Polizei haben einen Betrug aufgeklärt, der sich im Mai 2021 in Panschwitz-Kuckau ereignet hat. Beide Tatverdächtige sitzen nun in Untersuchungshaft.

Die Polizei spürte zwei Betrüger aus Hessen auf, die einen Unternehmer in Sachsen abgezockt haben sollen. (Symbolfoto)
Die Polizei spürte zwei Betrüger aus Hessen auf, die einen Unternehmer in Sachsen abgezockt haben sollen. (Symbolfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte, hatte ein damals unbekannter Täter unter einer falschen Identität den Abschluss eines Kaufvertrages von Fahrzeugen und Arbeitsmaschinen bei einem Unternehmer in Panschwitz-Kuckau vorgetäuscht.

"Unter Aufrechterhaltung der fingierten Identität als Unternehmer baute er in den nachfolgenden Wochen eine Geschäftsbeziehung zu seinem Opfer auf. Insgesamt kam es zu Zahlungen von 150.000 Euro an die Tatverdächtigen", so der Sprecher weiter.

Nachdem die Gauner das Geld erhalten hatten, brach der Kontakt zum Geschädigten abrupt ab. Dieser wandte sich daraufhin an die Polizei.

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Die Ermittler überprüften eine Vielzahl von Spuren. Schließlich identifizierten sie im September 2021 einen 35-jährigen Tatverdächtigen und seine 39-jährige Komplizin. Ein weiterer Täter blieb bislang unbekannt.

In Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft beantragten die Kriminalisten Haftbefehl gegen die Tatverdächtigen.

Rumäne sitzt in Justizvollzugsanstalt

Gleichzeitig erwirkten sie Durchsuchungsbeschlüsse für eine Wohnung in Karben in Hessen und zwei Wohnungen in Leipzig. Am Dienstag, dem 12. Oktober durchsuchten Ermittler der Kriminalpolizei aus Görlitz, Leipzig und Karben die betreffenden Wohnungen.

In Leipzig trafen die Beamten die zwei zuvor identifizierten gebürtigen Rumänen. Die Festnahme des 35-Jährigen erfolgte vor Ort. Ein Haftrichter ordnete nach Anhörung des Beschuldigten die Untersuchungshaft an. Polizisten des Polizeireviers Bautzen brachten den Mann daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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