Dresdens spektakulärster Waffenfund hat es ins Fernsehen geschafft

Dresden - Der spektakulärste Waffenfund von Dresden bleibt unvergessen: Im Februar 2019 hoben Bundespolizisten per Zufall ein rollendes Waffenlager am Hauptbahnhof aus - und am Mittwochabend gibt's den Fall nochmal im ZDF zu sehen.

Ein riesiges Waffenlager fanden Bundespolizisten in dem falsch geparkten Mercedes.
Ein riesiges Waffenlager fanden Bundespolizisten in dem falsch geparkten Mercedes.  © ZDF/Jasmin Agovic

Der Luxus-Mercedes (ML 320) stand damals im Parkverbot. In dem Film "Waffenschmugglern auf der Spur - Wie Gewehre und Granaten nach Deutschland kommen" von Arndt Ginzel wird dieser hochbrisante Schmuggel noch einmal thematisiert (ZDFzoom, Mittwoch, 22.50 Uhr).

Die Bosnier Dino S. (30) und sein Beifahrer Emil A. (18) wurden inzwischen zu Haftstrafen verurteilt.

Damals gingen ihnen Sprit und Geld aus. Als die beiden Kuriere den Mercedes falsch parkten, wurde die Bundespolizei aufmerksam auf sie.

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95 Handgranaten, vier Sturmgewehre, sieben Pistolen, einen Revolver und 230 Schuss Munition hatten die beiden in ihrem rollenden Waffenlager gehortet.

Ein Riesenfund. Die Waffen aus dem Balkankrieg sollten weiterverkauft werden, der Handel blüht.

Ein riesiges Waffenlager fanden Bundespolizisten in dem falsch abgeparkten Mercedes.
Ein riesiges Waffenlager fanden Bundespolizisten in dem falsch abgeparkten Mercedes.  © Roland Halkasch
Emil A. (18, l.) und Dino S. (30) wurde 2019 in Dresden der Prozess gemacht.
Emil A. (18, l.) und Dino S. (30) wurde 2019 in Dresden der Prozess gemacht.  © Thomas Türpe

Nach Schätzungen des Bundeskriminalamtes sollen auf dem Balkan etwa sechs Millionen Waffen in Umlauf sein.

Titelfoto: Roland Halkasch

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