Dresdner Polizei nimmt mutmaßlichen Drogendealer hoch: Wohnung entpuppt sich als wahre Fundgrube

Dresden - In der Dresdner Friedrichstadt konnten Beamte der Polizei einen Drogendealer dingfest machen. Noch in seiner Wohnung nahmen die Gesetzeshüter den 34-Jährigen schließlich fest. Dabei machten sie ihre Entdeckungen eher zufällig.

Der Polizei in Dresden ist eher unfreiwillig ein dicker Fisch ins Netz gegangen.
Der Polizei in Dresden ist eher unfreiwillig ein dicker Fisch ins Netz gegangen.  © Friso Gentsch/dpa

Gegen 1.45 Uhr in der Nacht zu Samstag zunächst wegen einer Auseinandersetzung in die Wohnung am Hagebuttenweg gerufen, machten die Polizisten vor Ort dann große Augen.

Wie aus der nun veröffentlichten Pressemitteilung der Polizeidirektion hervorgeht, habe man bei dem Einsatz gleich mehrere Tüten und Dosen mit augenscheinlichen Betäubungsmitteln entdeckt.

"Im Rahmen einer angeordneten Durchsuchung fanden sie rund 500 Gramm Crystal, 100 Gramm Cannabis sowie acht Exctasy-Tabletten", heißt es in der Mitteilung.

Außerdem wurden neben den Drogen auch zahlreiche Fahrräder sichergestellt. Hier bestehe der dringende Verdacht, dass diese gestohlen worden sind.

Verdacht auf Hehlerei, Deutsch-Russe in der JVA

Bei dem Mann handelt es sich um einen 34-jährigen Deutsch-Russen. Gegen ihn wird nun sowohl wegen Hehlerei als auch wegen des Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

Die Ermittlungsrichterin erließ zudem auf Antrag der Staatsanwaltschaft zwischenzeitlich einen Haftbefehl.

Der mutmaßliche Drogendealer sitzt nun bis auf weiteres in einer Justizvollzugsanstalt.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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