Dresdnerinnen übers Ohr gehauen: 30-Jähriger gibt sich als Polizist aus und macht richtig Kasse

Dresden - Bei der Staatsanwaltschaft in Dresden laufen Ermittlungen gegen einen 30-Jährigen, der sich gemeinsam mit zwei anderen als Polizist ausgegeben und so Geld und Wertgegenstände ergaunert haben soll.

Die Ermittlungen gegen den 30-Jährigen und seine zwei bislang unbekannten Mittäter wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs laufen derzeit noch.
Die Ermittlungen gegen den 30-Jährigen und seine zwei bislang unbekannten Mittäter wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs laufen derzeit noch.  © Patrick Seeger/dpa

Eines ihrer Opfer war eine 18-Jährige Dresdnerin, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. 

Den Angaben zufolge brachte das Trio die junge Frau bei Telefonaten im Februar dazu, insgesamt 6000 Euro sowie eine Goldkette und Dokumente in einer Mülltonne abzulegen, wo sie die Beute später abholten.

Mit der gleichen Masche sollen sie ebenfalls im Februar von einer 83-Jährigen deren EC-Karte mit PIN sowie Schmuck erbeutet haben. 

In diesem Fall hätten sie die 83-Jährige dazu gebracht, die Beute in einen Beutel zu packen und aus dem Fenster auf eine Freifläche vor ihrem Wohnhaus zu werfen, so die Ermittler. 

Dort sammelten die Männer alles ein. Mit der EC-Karte hoben sie später 3000 Euro vom Konto der Frau ab.

Beschuldigter seit 3. Juni in U-Haft

Die Ermittlungen gegen den 30-Jährigen und seine zwei bislang unbekannten Mittäter wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in drei und des Computerbetrugs in fünf Fällen sind noch nicht abgeschlossen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden gegen den Beschuldigten einen Haftbefehl erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. 

Der Beschuldigte befindet sich seit dem 3. Juni in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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