Drogenhandel in Dresdner Kleingartenverein: Verdächtige in U-Haft

Dresden - In Dresden wird derzeit gegen einen 38- und einen 37-jährigen Deutschen wegen des Verdachts auf Drogenhandel ermittelt.

Die Polizei geht davon aus, dass sich die Männer bereits seit Anfang des Jahres 2021 mit dem An- und Verkauf von Betäubungsmitteln befassten. (Symbolbild)
Die Polizei geht davon aus, dass sich die Männer bereits seit Anfang des Jahres 2021 mit dem An- und Verkauf von Betäubungsmitteln befassten. (Symbolbild)  © 123rf/foottoo

Ihnen wird vorgeworfen, am Mittwochabend in einer gemeinsam genutzten Laube eines Kleingartenvereins an der Steinbacher Straße in Dresden Cotta knapp 100 "Bömbchen" (in Toilettenpapier oder Zigarettenpapier eingewickeltes) Heroin aufbewahrt zu haben.

Der Plan sei gewesen, diese zu einem späteren Zeitpunkt weiterzuverkaufen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am heutigen Freitag mitteilten.

Doch damit nicht genug: Zudem stießen die Beamten bei der Durchsuchung der Laube auf knapp 10.000 Euro in bar, die die Beschuldigten mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Verkauf von Heroin verdient haben.

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Die Polizei geht davon aus, dass sich die Männer bereits seit Anfang des Jahres 2021 mit dem An- und Verkauf von Betäubungsmitteln befassten.

Noch am Mittwoch wurden die beiden Deutschen vorläufig festgenommen. Am Donnerstag folgte ein Haftbefehl. Seither sitzen die Männer in Untersuchungshaft.

Beide sind bereits vorbestraft, der 37-Jährige steht zudem unter Bewährung.

Die Ermittlungen der Polizei dauern weiterhin an.

Titelfoto: 123rf/foottoo

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