Eine Woche 3G in Bus und Bahn: So viele Regel-Verstöße gab es bereits in Dresden

Dresden - Dutzende halten sich noch nicht an die neue Corona-Verordnung: In der ersten Woche der 3G-Regel im öffentlichen Personennahverkehr sind in Dresden 64 Verstöße festgestellt worden.

Polizei und Ordnungsamt haben in der ersten Woche der neuen 3G-Regel in den Dresdner Bussen und Bahnen bereits mehr als 1000 Fahrgäste kontrolliert und zahlreiche Verstöße feststellen müssen.
Polizei und Ordnungsamt haben in der ersten Woche der neuen 3G-Regel in den Dresdner Bussen und Bahnen bereits mehr als 1000 Fahrgäste kontrolliert und zahlreiche Verstöße feststellen müssen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Stadt Dresden am Freitag mitteilte, überprüften Ordnungsamt und Polizei zwischen dem 24. November und dem 1. Dezember in rund 150 Bussen und Bahnen die Einhaltung der Corona-Maßnahme.

Dabei kontrollierten sie binnen einer Woche bei mehr als 1000 Fahrgästen die 3G-Nachweise - also die Bescheinigung, dass die Personen geimpft, genesen oder getestet die Verkehrsmittel nutzten.

In 64 Fällen konnten die Fahrgäste den Nachweis demnach nicht erbringen. Die Verstöße wurden angezeigt. Zudem droht den Beschuldigten nun ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro.

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"Die Kontrollen werden intensiv fortgesetzt", kündigte Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (54, CDU) laut Mitteilung an. Wie genau solche Kontrollen aussehen, hat kürzlich ein Polizei-Oberkommissar gegenüber TAG24 erklärt.

Seit dem 24. November gilt bundesweit die 3G-Regel im öffentlichen Personennahverkehr. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen Nachweis über eine negative Testung mit sich führen, die bei Fahrtantritt nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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