Familie mit Schusswaffe bedroht, Mann hantiert in Straßenbahn mit Pistole

Dresden - In der sächsischen Landeshauptstadt wurde kürzlich mehrfach mit Schusswaffen hantiert. Die Polizei ermittelt in verschiedenen Fällen.

In der Linie 13 hantierten zwei Männer mit Pistolen herum, die Polizei fand sie später. (Symbolbild)
In der Linie 13 hantierten zwei Männer mit Pistolen herum, die Polizei fand sie später. (Symbolbild)  © Ove Landgraf, Boris Roessler/dpa

Ob die beiden Vorfälle miteinander zusammenhängen, ist noch unklar.

Zunächst kam es am Montagnachmittag in Dresden-Friedrichstadt zum Einsatz einer Schreckschusspistole.

Ein noch unbekannter Täter feuerte die Waffe auf dem Gehweg zwischen Menagerie- und Behringstraße ab.

Zeugen berichteten, er habe mit der Pistole bedrohlich in Richtung einer Familie gestikuliert, bevor er sich vom Tatort entfernte.

Alarmierte Polizisten stellten auf dem Gehweg eine Patronenhülse sicher, die sich einer Schreckschusspistole zuordnen lässt.

Zeugen, die Angaben zum Täter oder der betroffenen dreiköpfigen Familie machen können, werden gebeten, sich unter (0351) 483 22 33 zu melden.

Ein zweiter Vorfall ereignete sich in der Nacht von Montag zu Dienstag in einer Straßenbahn der Linie 13 in der Leipziger Vorstadt.

Die Polizeidirektion Dresden ermittelt in zwei verschiedenen Fällen mit Schusswaffen. (Symbolbild)
Die Polizeidirektion Dresden ermittelt in zwei verschiedenen Fällen mit Schusswaffen. (Symbolbild)  © foottoo/123rf

Eine Frau hatte via Notruf die Polizei verständigt, nachdem sie zwei Männer mit Waffen hantieren sah (36 und 39). Sie konnten von Beamten auf der Harkortstraße ausfindig gemacht werden.

Der 36-Jährige hatte eine Schreckschusswaffe bei sich. Sein Begleiter hatte ein Feuerzeug in Form eines Revolvers. Die Polizisten stellten beide Sachen sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Titelfoto: Ove Landgraf, Boris Roessler/dpa

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