Handy-Nutzung und Rotlicht-Verstöße: Polizei kassiert Hunderte Radler und Autofahrer ab

Dresden - Die 14-tägigen Kontrollen der Polizei im Rahmen der Verkehrskampagne "Respekt durch Rücksicht" sind beendet. Neben dem Thema Sichtbarkeit war Ablenkung ein weiterer Schwerpunkt. Dass die Polizei den richtigen Riecher hatte, zeigen die Ergebnisse.

Zwei Wochen lang lauerte die Polizei verstärkt Verkehrssündern auf.
Zwei Wochen lang lauerte die Polizei verstärkt Verkehrssündern auf.  © dpa/Sebastian Kahnert

264 Verkehrsteilnehmer (Radler und Autofahrer) wurden während der Fahrt am Handy lesend, tippend oder telefonierend erwischt.

Gerald Baier (44), Leiter der Verkehrspolizeiinspektion: "Die hohe Zahl der Handyverstöße belegt leider, dass sich viele der Gefahr durch Ablenkung nicht bewusst sind."

Bei der Sichtbarkeit traf es die Radler besonders: 176-mal hatten Pedaltreter keine oder mangelhafte Beleuchtung.

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Dafür fuhren sie weniger über rote Ampeln (18-mal). Bei den Autofahrern waren es 178 Rotlicht-Delikte.

2109 Fahrzeuge wurden insgesamt kontrolliert, darunter 635 Fahrräder. Von den 1406 Ordnungswidrigkeiten entfielen 570 auf Radfahrer.

Baier kündigte weiterhin regelmäßige Kontrollen an.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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