Kein Homeoffice für Kriminelle: Ganoven plündern Friedhof!

Pulsnitz - Während viele mittlerweile vom heimischen Sofa aus arbeiten, lassen sich Amateur-Einbrecher ihren kriminellen Außendienst nicht nehmen. Selbst vor dem Pulsnitzer Friedhof machten sie nicht halt. Dieser war erst vor Kurzem Tatort eines Raubes.

Vize-Verwalter Hartmut Schöne (58) ärgert sich über die demolierten Fenster.
Vize-Verwalter Hartmut Schöne (58) ärgert sich über die demolierten Fenster.  © Ove Landgraf

"Bisher blieben wir von so etwas eigentlich verschont", sagt Hartmut Schöne (58), Vize-Verwalter des Gottesackers. "Bis auf ein paar Blumendiebstähle gab es da nichts." 

Doch nun waren Einbrecher auf dem Gelände: "Die haben in der Nacht versucht, das Fenster des Sozialgebäudes aufzuhebeln", so Schöne. "Das haben sie nicht geschafft, da haben sie es gegenüber versucht. Aber hier ist denen der Schraubenzieher abgebrochen."

So konnten die Einbrecher zwar keine Beute machen, dennoch müssen die beiden Fenster nun ausgetauscht werden. Allein das Material dafür kostet 1600 Euro. 

Schon der zweite Kriminalfall auf dem Pulsnitzer Friedhof: Anfang des Monats hatte ein Pole (24) hier einer Rentnerin (73) die Tasche geraubt, war nachher aber auf der Flucht mit dem Auto verunglückt (TAG24 berichtete). 

In beiden Fällen ermittelt die Kripo.

Am Sozialgebäude des Pulnsitzer Friedhofs bissen sich Einbrecher die Zähne aus.
Am Sozialgebäude des Pulnsitzer Friedhofs bissen sich Einbrecher die Zähne aus.  © Ove Landgraf

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