Kinderporno-Razzia in und um Dresden: 15 Wohnungen im Visier der Ermittler!

Dresden - Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen am Mittwochmorgen! Im Rahmen der "Gemeinsamen Einsatzmaßnahme Kinderpornografie" haben die Dresdner Staatsanwaltschaft sowie die Polizeidirektion der sächsischen Landeshauptstadt am Mittwoch mehrere Wohnungen unter die Lupe genommen.

Die Einsatzkräfte durchsuchten am Mittwoch mehrere Wohnungen. (Symbolbild)
Die Einsatzkräfte durchsuchten am Mittwoch mehrere Wohnungen. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Das meldeten Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden im Laufe des Vormittages.

Ähnlich wie bereits im April wurden dabei gezielt mehrere Wohnungen durchforstet.

Diesmal handelte es sich um insgesamt 15 Wohneinheiten in Dresden, Pirna und Meißen "sowie den angrenzenden Stadtgebieten", heißt es vonseiten der Behörden.

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Unter Verdacht stehen dabei 14 Personen. Gegen diese wird ermittelt.

Umfangreiches Beweismaterial, wie 134 Speichermedien, 42 Mobiltelefone sowie 21 Computer, wurden dabei sichergestellt.

70 Beamte der Sächsischen Bereitschaftspolizei und 43 der Polizeidirektion Dresden waren im Einsatz.

"Mit derartigen konzertierten Einsätzen soll der signifikanten Zunahme von Ermittlungsverfahren aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpornografie effektiv begegnet werden", begründet die Staatsanwaltschaft das entschiedene Vorgehen gegen die Verdächtigen.

Zweiter Schlag innerhalb weniger Monate: Beweismittel werden geprüft, Ermittlungen dauern an

Nachdem im April bereits eine Razzia vonstattengegangen war, nun die nächste in Dresden, Pirna, Meißen und Umgebung. (Symbolbild)
Nachdem im April bereits eine Razzia vonstattengegangen war, nun die nächste in Dresden, Pirna, Meißen und Umgebung. (Symbolbild)  © 123RF/Aung Myo Htwe

Die Beweismittel werden nun eingehend geprüft und gründlich aufgearbeitet. Entsprechend werden die Ermittler noch einige Zeit benötigen.

Bereits am 28. April stürmten 210 Beamte insgesamt 34 Wohnungen in Dresden, Meißen und Pirna. Auch damals konnten die Einsatzkräfte massenweise Beweise sicherstellen und zur Auswertung mitnehmen.

"Wir waren sehr erfolgreich und werden das noch einige Male wiederholen", versprach der leitende Kriminaldirektor Volker Lange (61) schon damals bei TAG24. Und er hielt Wort.

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Bei den damals 30 Beschuldigten sollte es sich jedoch jeweils um Einzeltäter gehandelt haben und nicht um einen ganzen kinderpornografischen Ring. Das Darknet spielte dabei eine besonders große Rolle, so Lange weiter.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa , 123RF/Aung Myo Htwe

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