Mega-Verfolgungsjagd: Dresdner Polizei rast Transporter 80 Kilometer auf Autobahn hinterher!

Dresden - Er wollte partout nicht aufgeben und schaffte es mehr als 80 Kilometer lang die Polizei auf Trab zu halten. Erst in Brandenburg endete die Autobahn-Flucht eines Transporter-Fahrers auf der A13!

Mehrere Polizeiwagen hefteten sich am Ende an den Raser (Symbolbild).
Mehrere Polizeiwagen hefteten sich am Ende an den Raser (Symbolbild).  © Henning Kaiser/dpa

Alles begann am Sonntagabend auf der A4. Gegen 20.30 Uhr fiel Beamten des Autobahnpolizeireviers besagter Mercedes-Transporter kurz vor der Dresdner Abfahrt Neustadt auf.

Da der Mann (41) wenig später von der Autobahn abfuhr, versuchten die Gesetzeshüter ihn auf der Washingtonstraße zum Anhalten zu bewegen. Dort eskalierte die Situation binnen weniger Sekunden.

Statt den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten, gab der 41-Jährige Vollgas und raste zurück auf die A4. Die Dresdner Polizisten nahmen die Verfolgung auf und ahnten sicher noch nicht wie weit die "Reise" gehen würde.

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Der Transporter-Fahrer hielt die Beamten lange auf Abstand, wechselte auf die Autobahn 13 und war schon bald in Brandenburg.

Erst an der Anschlussstelle Bronkow griffen Brandenburger Kollegen, die die Dresdner zu Hilfe gerufen hatten, mit ins Geschehen ein.

Dennoch schaffte es der Flüchtende noch einige Kilometer weiter zu rasen. Erst bei Calau gelang es den Beamten schließlich gemeinsam den Mercedes-Transporter zu stoppen. So endete die wilde Verfolgungsjagd nach einer guten halben Stunde mit der Festnahme des Rasers.

Darum flüchtete der Transporter-Fahrer vor der Polizei

Doch was hatte den Mann bloß dazu veranlasst, derart konsequent und ausdauernd vor den Beamten zu fliehen?

Laut der Polizeidirektion Dresden besaß der Verkehrsrowdy weder einen Führerschein, noch war er nüchtern gewesen. Ein Atemalkoholtest ergab demnach einen Wert von mehr als 0,9 Promille.

Die Ordnungshüter stellten den Transporter sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Gegen den Deutschen wird nun unter anderem wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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