Mehrere tausend Euro gestohlen: Skrupellose Täter nutzen Dresdner Senior aus!

Dresden - Bereits am Montag wurde im Dresdner Stadtteil Johannstadt ein Senior von zwei skrupellosen Männern bestohlen. Dabei nahmen sie ihm gleich mehrere tausend Euro ab.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.  © Friso Gentsch/dpa

Wie die Polizei Dresden nun mitteilte, sprachen die beiden Täter den 86-Jährigen zunächst auf offener Straße an.

So wie sie ihn in ein Gespräch verwickelten, schenkten sie dem Herren im Anschluss ein vermeintlich hochwertiges Messerset sowie einen Rasierapparat.

Kurz darauf fragten sie den Mann, ob er ihnen möglicherweise etwas Geld zum Tanken geben könne.

Mithilfe dieses Vorwandes gelang es den Tätern dann, sich Zutritt in die Wohnung des 86-Jährigen zu verschaffen.

Dort angelangt nutzten sie einen unachtsamen Moment des Seniors und bedienten sich an zwei seiner Geldkassetten.

Daraus entnahmen sie gleich mehrere tausend Euro und entfernten sich im Anschluss mit dem Geld sowie dem Messerset und dem Rasierapparat aus der Wohnung.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Betruges sowie Diebstahls.

Enkeltrick fehlgeschlagen, 87-Jährige durchschaut dreiste Täter

Darüber hinaus versuchten andere Täter am Mittwoch eine 87-Jährige in Dresden-Pieschen ebenfalls um ihr Geld zu bringen.

Gegen 12.35 Uhr wollten diese der Frau per Telefon einen Gewinn in Höhe von 48.700 Euro weiß machen. In altbekannter Manier solle die Frau jedoch bitte im Gegenzug 900 Euro an Sicherheitsgebühren zahlen.

Tags darauf riefen die Täter dann gegen 9.35 Uhr erneut an, um die Übergabe zu klären und den "Deal" zu finalisieren.

Glücklicherweise hat die Dame den Betrug jedoch durchschaut, den Vorfall gemeldet und das Gespräch umgehend beendet.

Ihr entstand letztlich kein Vermögensschaden, wie die Polizei bestätigte.

Die Ermittlungen laufen auch hier.

Tricks wie dieser finden in Dresden inzwischen immer häufiger statt. 

Glücklicherweise gelingt es den meisten der vorrangig älteren Bürger, nicht auf die dreiste Masche der Langfinger hereinzufallen.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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