Mercedes-Fahrer liefert sich mit Polizei Verfolgungsjagd durch Dresden: Zeugen gesucht!

Dresden - Plötzlich gab er Vollgas und raste davon!

Die Polizei sah den Mercedes-Fahrer zunächst davonrasen (Symbolbild).
Die Polizei sah den Mercedes-Fahrer zunächst davonrasen (Symbolbild).  © 123RF/Josef Kubeš

In Dresden-Kaditz wollten Polizeibeamte am Dienstagnachmittag einen Mercedes-Fahrer (47) auf der Washingtonstraße Höhe Overbeckstraße kontrollieren.

Gegen 15.05 Uhr versuchten sie den 47-Jährigen zum Anhalten zu bewegen. Der Fahrer machte laut der Polizeidirektion Dresden jedoch zunächst Anstalten, der Aufforderung nachzukommen.

Für einen kurzen Moment sah es dann so aus, als sei der Mann zur Vernunft gekommen. Doch als er mit seinem Mercedes-Benz E 420 auf der Höhe eines Beamten war, beschleunigte er auf einmal wie verrückt.

Die Gesetzeshüter sahen das Auto Richtung Elbe davonrasen und nahmen die Verfolgung auf. Unter Missachtung der Verkehrsregeln fuhr der Raser über die Werftstraße in Richtung Sternstraße.

An der Scharfenberger Straße bog er in eine Sackgasse ein, was seine Flucht abrupt beendete. Die Beamten konnten ihn stellen.

Polizei sucht Zeugen, die durch den Fahrer möglicherweise gefährdet wurden

Als die Ordnungshüter den Mercedes überprüften, stellten sie fest, dass er gar nicht zugelassen war. Die Kennzeichen hatten an dem Fahrzeug folglich nichts verloren, gehörten in Wahrheit zu einem Audi.

Daraufhin wurde der Mercedes inklusive der Kennzeichen sichergestellt. Den Führerschein des Irakers zogen die Beamten ebenfalls ein.

Die Liste der Vorwürfe an den Mann ist mittlerweile recht lang, so schreibt die Polizeidirektion Dresden: "Gegen ihn wird nun wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, wegen Urkundenfälschung, wegen Verstoßes gegen die Pflichtversicherung sowie gegen die Abgabenordnung ermittelt."

Zu den bereits bestehenden Vorwürfen könnten noch weitere hinzukommen. Die Polizei sucht jetzt nämlich nach Zeugen, die die Flucht des Mercedes-Fahrers nicht nur beobachtet haben, sondern auch womöglich direkt von ihm gefährdet wurden.

Unter der Rufnummer 03514832233 nimmt die Polizeidirektion Dresden Hinweise entgegen.

Titelfoto: 123RF/Josef Kubeš

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