Motorradfahrer auf Drogen liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Dresdner Polizei

Klipphausen - Dieser Motorradfahrer (39), wusste ganz genau, warum er versuchte die Dresdner Polizei abzuschütteln!

Die Polizei raste dem Flüchtigen rund zehn Kilometer lang hinterher. (Symbolbild)
Die Polizei raste dem Flüchtigen rund zehn Kilometer lang hinterher. (Symbolbild)  © Norbert Neumann

Laut einer Mitteilung der zuständigen Direktion war der Mann den Beamten am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr auf der A4 aufgefallen. Denn an seiner Suzuki-Maschine befand sich ein falsches Kennzeichen, das in Wahrheit zu einem VW Multivan gehörte.

Ursprünglich wollten die Polizisten den 39-Jährigen direkt auf der Autobahn kontrollieren. Doch der Deutsche verließ die A4 stattdessen an der Anschlussstelle Wilsdruff.

Kurze Zeit später stoppte der Motorradfahrer an einer Ampel. Die Beamten hielten dort ebenfalls an und forderten ihn auf, endlich von seiner Maschine zu steigen.

Dresden: Lkw-Unfall am Dresdner Tor: Stau auf der A4 in Richtung Chemnitz
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Doch der Verdächtige gab nun Vollgas und flüchtete Richtung Meißen. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, schaffte es jedoch zunächst nicht, den Mann zu stoppen.

Dem gelang es, die Beamten bei der wilden Verfolgungsjagd mehrere Minuten auf Abstand zu halten. Erst nahe der sächsischen Gemeinde Klipphausen endete die spektakuläre Flucht auf einem Feld, wo die Beamten den Motorradfahrer nach rund zehn Kilometern stellen konnten.

Für seine Raserei hatte der Mann einen guten Grund gehabt, besser gesagt sogar eine ganze Reihe davon. Die Ermittler stellten nämlich nicht nur fest, dass er unter dem Einfluss von Amphetaminen zu stehen schien.

Flüchtiger hat Drogen und Geld dabei - einen Führerschein allerdings nicht

Der Verkehrsrowdy hatte neben 2000 Euro außerdem noch geringe Mengen Crystal und Cannabis bei sich. Was ihm jedoch fehlte, war ein gültiger Führerschein!

Wie die Polizei am Mittwochnachmittag meldete, ermitteln die Beamten nun gegen den Mann wegen illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss.

Der Motorradfahrer wusste eben ganz genau, warum er so hartnäckig versucht hatte, die Polizisten abzuschütteln.

Titelfoto: Norbert Neumann

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