Nach "Aktenzeichen XY"-Sendung: Juwelendiebstahl in Dresden bleibt ein Rätsel

Dresden - Die Resonanz auf den kurzen Film über den Einbruch ins Historische Grünen Gewölbe in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" vor einer Woche ist bisher gering.

Das Residenzschloss mit dem Historischen Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD).
Das Residenzschloss mit dem Historischen Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD).  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Bei der zur Aufklärung des Juwelendiebstahls gebildeten Soko "Epaulette" gingen nur fünf Hinweise ein, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag sagte. Deren Überprüfung dauere an. Der TV-Beitrag fasste den Stand in dem Fall aktuell zusammen.

Zwei Männer waren am 25. November 2019 in das berühmte Museum der Staatlichen Kunstsammlungen eingedrungen, hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und darin befestigte Juwelen herausgerissen.

Von den etwa einem Dutzend Schmuckstücken aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert fehlt seitdem jede Spur.

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Fünf dringend Tatverdächtige sind in Untersuchungshaft und vier mutmaßliche Helfer identifiziert. Auch zu ihnen gibt es den Angaben nach nichts Neues.

Spektakulärer Raub im Grünen Gewölbe: Bereits 1679 Hinweise eingegangen

Die ausgeraubte und nun ausgestellte Vitrine im Juwelenzimmer des Historischen Grünen Gewölbes im Residenzschloss.
Die ausgeraubte und nun ausgestellte Vitrine im Juwelenzimmer des Historischen Grünen Gewölbes im Residenzschloss.  © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Die bei mehreren Razzien 2020 und 2021 gefassten jungen Männer aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie sollen direkt an dem Coup beteiligt gewesen sein, der international Schlagzeilen machte.

Die Ermittler sind überzeugt, dass der spektakuläre Einbruch auf das Konto des Remmo-Clans geht, der auch für Straftaten wie den Diebstahl einer großen Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum 2017 verantwortlich gemacht wird.

Nach ihrer Überzeugung aufgrund der Auswertung von Videoaufnahmen gab es einen weiteren direkt Beteiligten, der noch unbekannt ist.

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gingen insgesamt 1679 Hinweise zu dem Fall ein, vereinzelt auch zur Beute, denen nachgegangen wird. Erkenntnisse zum Verbleib des Schmucks gebe es nicht, sagte der Sprecher.

"Das Hinweisaufkommen insgesamt ist rückläufig."

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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