Nach Verfolgungsjagd mit Polizei-Wagen: Fluchtauto aufgetaucht!

Bertsdorf-Hörnitz - Der Touran ist da! Am Donnerstag lieferte sich die tschechische Polizei mit einem blauen VW bis über die deutsche Grenze hinweg eine Verfolgungsjagd. Ein Polizeiauto landete dabei auf dem Dach - nun ist das Fluchtauto in Bertsdorf-Hörnitz (Landkreis Görlitz), unweit des Unfallortes, aufgetaucht.

Der VW Touran steht auf dem Feld.
Der VW Touran steht auf dem Feld.  © xcitepress

Auf dem Feld hinter geschlichteten Baumstämmen steht er da, der blaue VW Touran.

Die Beamten haben das Fluchtauto von Donnerstagvormittag nun also tags darauf ausfindig gemacht. Am Breiteberg zwischen Heinewalde und Bertsdorf-Hörnitz wurde der Wagen gegen 9 Uhr schließlich gefunden.

Ein Spaziergänger hatte dabei auf seiner Gassi-Runde das Gefährt bemerkt und in der Folge die Polizei alarmiert.

Wie die Polizeidirektion Görlitz nun auf TAG24-Nachfrage bestätigen konnte, handelt es sich wohl um das gesuchte Auto.

VW Touran war bis Oktober in Brandenburg zugelassen

Der tschechische Streifenwagen landete nach der Verfolgungsjagd auf seinem Dach.
Der tschechische Streifenwagen landete nach der Verfolgungsjagd auf seinem Dach.  © xcitepress

Der Wagen war zuletzt bis einschließlich Oktober in Brandenburg zugelassen, so die Polizeisprecherin weiter.

Seither ist das Auto aber stillgelegt. Der Wagen sei allerdings nicht gestohlen beziehungsweise als gestohlen gemeldet worden.

Wie der Touran letztlich nach Tschechien gelangt ist, ist noch unklar.

Die tschechische Polizei hat indes bereits den Fluchtfahrer identifiziert und namentlich bekannt gemacht. Der Mann ist jedoch noch nicht gefasst.

Der VW wurde inzwischen sichergestellt und abgeschleppt. Die Kriminaltechnischen Untersuchungen laufen.

Im Zuge der Verfolgungsjagd kollidierte der tschechische Streifenwagen am Donnerstag mit einem Toyota in Großschönau und überschlug sich. Die beiden tschechischem Beamten im Polizeiwagen verletzten sich dabei teils schwer.

Der Fahrer des blauen VW, der ursprünglich fälschlicherweise als Volkswagen-Modell "Sharan" beschrieben wurde, gelang im Anschluss die Flucht. Feuerwehr und Rettungshubschrauber waren am Unfallort und kümmerten sich um die verletzten Personen.

Titelfoto: xcitepress christian essler

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