Staatsanwaltschaft ermittelt nach Sprengstoff-Explosionen in der Sächsischen Schweiz gegen sieben Personen

Dresden - Die Staatsanwaltschaft Dresden führt ein Ermittlungsverfahren gegen sieben deutsche Beschuldigte unter anderem wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in mehreren Fällen.

Die Polizei führt gerade umfangreiche Untersuchungsmaßnahmen durch. (Symbolbild)
Die Polizei führt gerade umfangreiche Untersuchungsmaßnahmen durch. (Symbolbild)  © 123RF/jvdwolf

Den Deutschen, also insgesamt fünf Männern im Alter von 18, 19, 20, 20 und 22 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 17 und 27 Jahren, wird vorgeworfen, abwechselnd zwischen dem 24. Juli und dem 30. August in insgesamt 13 Fällen in Bad Schandau, Sebnitz, Langburkersdorf, Hohnstein und Neustadt (Sachsen) mit illegaler Pyrotechnik verschiedene Objekte gesprengt zu haben. Dadurch wurden hohe Sachschäden verursacht.

Nach bisherigen Ermittlungen geht die Polizei von einem angerichteten Gesamtschaden von mindestens 230.000 Euro aus. 

In diesem Verfahren wurden am heutigen Donnerstag elf Objekte durchsucht. Dabei handelte es sich um acht Wohnungen in der Sächsischen Schweiz, eine Wohnung in Leipzig, ein Objekt in Kamenz und ein Objekt in Mühlhausen (Bayern).

Es wurde diverses Beweismaterial, unter anderem Mobiltelefone, große Mengen Pyrotechnik, eine Schein-Stabhandgranate aus Holz und Speichermedien, sichergestellt.

An dem Einsatz waren 67 Beamte der sächsischen Polizei und weitere Kräfte der bayrischen Polizei beteiligt. 

Gegen die Tatverdächtigen wurde noch kein Haftbefehl beantragt, da derzeit keine Haftgründe nach Strafprozessordnung bestehen. Die Ermittlungen dauern an. 

Titelfoto: 123RF/jvdwolf

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