Staatsanwaltschaft ermittelt: Ist das Bundeswehrmuseum Betrügern auf den Leim gegangen?

Dresden - Ist das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden (MHMD) Betrügern auf den Leim gegangen? Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln wegen des Verdachts des Betruges.

Das MHMD zeigt aktuell eine Ausstellung zum Mythos der Fallschirmjäger im Zweiten Weltkrieg.
Das MHMD zeigt aktuell eine Ausstellung zum Mythos der Fallschirmjäger im Zweiten Weltkrieg.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Zwischen 2015 und 2016 sollen dem Museum mehrere Schriftstücke von oder an Personen die am Attentat auf Adolf Hitler und dem politischen Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 beteiligt waren, verkauft worden sein.

Durch Untersuchungen des MHMD wurden mindestens zwei dieser Dokumente mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Fälschungen identifiziert.

Geprüft werden muss jetzt, ob im vorliegenden Fall weitere angekaufte Schriftstücke gefälscht wurden oder strafrechtlich relevante Sachverhalte gegen sein könnten.

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Zum Sachverhalt hat das Militärhistorische Museum bereits einen umfangreichen wissenschaftlichen Beitrag im Fachmagazin Militärgeschichtliche Zeitschrift 80/1 (2021), S. 126-140 veröffentlicht.

Die Ermittlungen der Behörden dauern an.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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