Szenen einer Ehe-Hölle: 27-Jähriger vergewaltigte seine Frau und prügelte seine Kinder

Dresden - Knast: Da halfen auch Tränen nicht. Akbar A. (27) weinte bitterlich, als er im Landgericht Dresden Fotos mit Verletzungen seiner kleinen Söhne (1 und 3 Jahre) sah.

Akbar A. (27, M.) im Gespräch mit seinem Anwalt Ulf Israel (l.) und dem Dolmetscher.
Akbar A. (27, M.) im Gespräch mit seinem Anwalt Ulf Israel (l.) und dem Dolmetscher.  © Thomas Türpe

Doch der Afghane selbst hatte seine Kinder böse verprügelt. Obendrein vergewaltigte er in deren Beisein seine Ehefrau (24).

Nun wurde der Bauarbeiter zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Ihre Väter arrangierten die Hochzeit von Akbar und seiner Frau.

"Am Anfang hatten wir uns gern. Dann nicht mehr so", sagte der Angeklagte, der seit 2015 mit seiner Frau in Gorbitz wohnte. "Ich trank manchmal, weil ich von meinen Eltern getrennt und traurig war."

Seine Frau dagegen wäre plötzlich "pingelig" geworden, und nach der Geburt ihres ersten Sohnes gab es nur noch Streit.

So verweigerte die Gattin in einer Novembernacht dem betrunkenen Mann den Sex und Akbar rastete völlig aus. Er schlug und trat die Kinder, vergewaltigte die Frau, der es irgendwie gelang, die Polizei zu rufen.

Die drei Beamten mussten Verstärkung anfordern, um den Wüterich zu bändigen."Er war der Entscheider. Das hatte ich zu akzeptieren", sagte die Frau bei der Polizei. "Ich entschuldige mich", so Akbar, der sicher war: "Meine Frau wird sich beruhigen und mir verzeihen."

Doch der Richter erklärte ihm: "Sie müssen dringend an sich arbeiten. Weder in Deutschland noch in Afghanistan dürfen Frauen und Kinder so behandelt werden!"

Titelfoto: Thomas Türpe

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