Tonnenweise Rauchtabak in Lagerhallen: Fahnder beweisen den richtigen Riecher

Dresden - Hier bewiesen die Ermittler den richtigen Riecher. Dresdner Zollfahnder wurden bereits Mitte Oktober in zwei Lagerhallen in der Oberlausitz und in der Sächsischen Schweiz fündig.

Paket an Paket reihte sich in den Lagerhallen.
Paket an Paket reihte sich in den Lagerhallen.  © Zollfahndungsamt Dresden

Am 13. und 14. Oktober wurden die Objekte in Weißwasser und in Neustadt in Sachsen durchsucht. Dabei wurden insgesamt etwa 50 Tonnen unversteuerter Rauchtabak entdeckt.

Aus dem sichergestellten Tabak-Fundus hätten gut 49 Millionen Zigaretten hergestellt werden können. Diese waren sehr wahrscheinlich für den Handel auf dem polnischen Schwarzmarkt angedacht.

Vier polnische Staatsangehörige wurden festgenommen. 

Den Durchsuchungen waren umfangreiches Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Görlitz und Zollfahndungsamt Dresden aufgrund des Verdachts der Hinterziehung von Tabaksteuer vorausgegangen.


Der Rauchtabak sollte auf dem polnischen Schwarzmarkt vertickt werden.
Der Rauchtabak sollte auf dem polnischen Schwarzmarkt vertickt werden.  © Zollfahndungsamt Dresden
Millionen Zigaretten hätten mit dem unversteuerten Rauchtabak gedreht werden können.
Millionen Zigaretten hätten mit dem unversteuerten Rauchtabak gedreht werden können.  © Zollfahndungsamt Dresden

Der Steuerschaden beläuft sich laut Zollfahndungsamt Dresden auf über eine Million Euro.

Titelfoto: Zollfahndungsamt Dresden

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