Tourist in Dresden mit Messer getötet: Jetzt sucht der MDR dringend nach dem Täter!

Dresden - Am Abend des 4. Oktobers kam es in Dresden zu einem Tötungsdelikt, das weiterhin hohe Wellen schlägt. Zwei Touristen aus Nordrhein-Westfalen wurden mit einem Messer angegriffen, einer verstarb (TAG24 berichtete). Nun berichtet auch der MDR über den Fall.

Viele Spuren am Tatort deuten auf ein Tötungsdelikt hin.
Viele Spuren am Tatort deuten auf ein Tötungsdelikt hin.  © Roland Halkasch

Was genau geschah am 4. Oktober hinter dem Kulturpalast in Dresden

Fakt ist, dass ein Unbekannter gegen 21.30 Uhr auf der Schloßstraße zwei Männer im Alter von 53 sowie 55 Jahren attackierte. Einer von ihnen ist tot. Der ältere der Männer verstarb aufgrund seiner Verletzungen nach der Tat im Krankenhaus.

Die mutmaßliche Mordwaffe ist ein Küchenmesser, dass die Beamten in der Nähe des Tatortes fanden. Doch vom Täter gab es hingegen keine Spur. 

Trotz Einsatz eines Fährtenspürhundes tappte die Polizei im Dunkeln. Die Beamten baten auch deshalb die Bevölkerung kurzerhand um Mithilfe.

Erst vor kurzem wurde auch ein Hinweisportal freigeschaltet, auf welchem man Bild- sowie Videohinweise zur Straftat weitergeben kann. Dieses ist unter https://sn.hinweisportal.de zu erreichen. Wie die Polizei Dresden mitteilte, gingen bis zum 8. Oktober rund 16 Hinweise zu der Straftat ein. Doch der Täter ist immer noch auf der Flucht.

Am heutigen Sonntag werden Staatsanwaltschaft und Polizei den Fall auch im Fernsehen vorstellen.  Auf dem MDR-Kanal in der Sendung "Kripo Live" ab 19.50 Uhr erhoffen sich die Beamten, mehr Menschen und eventuelle Zeugen erreichen zu können.

Polizei Dresden sucht dringend Zeugen

Der Freund des verstorbenen 55-Jährigen, der aus der Stadt Krefeld kommt, wurde bereits vernommen (TAG24 berichtete). Wie es ihm gesundheitlich geht, ist nicht bekannt. 

Zu dem Hergang der Tat äußert sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. 

Der Aufruf der Ermittler ist nach wie vor dringend. Wer etwas gesehen hat, kann unter dem Hinweisportal oder telefonisch unter der Nummer 03514832233 Angaben machen. 

Titelfoto: Roland Halkasch

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