Transporter-Fahrer durchbricht Tor der Polizei und sagt, er hat Sprengstoff geladen

Dresden - Am Sonntagabend hat der Fahrer eines Transporters auf dem Polizeigelände an der Stauffenbergallee in Dresden für Aufregung gesorgt.

Ein weißer Transporter sorgte am Sonntagabend für einen Polizeieinsatz an der Stauffenbergallee.
Ein weißer Transporter sorgte am Sonntagabend für einen Polizeieinsatz an der Stauffenbergallee.  © Tino Plunert

Gegen 18.05 Uhr war ein Lette (35) mit seinem weißen Transporter durch das Tor der Polizei an der Stauffenbergallee gefahren, berichtete ein Sprecher der Polizei Dresden auf TAG2-Nachfrage.

Der Fahrer habe angegeben, dass er gefährliche Substanzen sowie Sprengstoff geladen hätte. Die Kommunikation mit dem Letten gestaltete sich jedoch schwierig, so die Polizei weiter.

Das Gelände wurde daraufhin sicherheitshalber abgesperrt, die Gebäude komplett geräumt.

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Die Polizei, Spezialisten vom LKA, ein Spürhund, rund 40 Kameraden der Feuerwehr sowie Rettungswagen waren im Einsatz.

Bei der gründlichen Durchsuchung des Transporters konnten jedoch kein Sprengstoff oder Gefahrenstoffe gefunden werden.

Die Polizei sowie ein Spürhund durchsuchten den Transporter auf Sprengstoff und Gefahrenstoffe, konnten aber nichts finden.
Die Polizei sowie ein Spürhund durchsuchten den Transporter auf Sprengstoff und Gefahrenstoffe, konnten aber nichts finden.  © Tino Plunert
Auch die Feuerwehr war im Einsatz.
Auch die Feuerwehr war im Einsatz.  © Tino Plunert
Im Hintergrund ist der weiße Transporter zu erkennen. In diesem sollten laut des Fahrers Sprengstoff und Gefahrenstoffe geladen sein. Es stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht der Fall war.
Im Hintergrund ist der weiße Transporter zu erkennen. In diesem sollten laut des Fahrers Sprengstoff und Gefahrenstoffe geladen sein. Es stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht der Fall war.  © Tino Plunert

Der 35-Jährige wurde anschließend in eine ärztliche Klinik gebracht. Es entstand ein Sachschaden am Tor und am Auto des Letten. Verletzt wurde niemand.

Titelfoto: Tino Plunert

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